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Strafrecht

Rengier, Rudolf: Strafrecht AT, BT I, BT II

Unserer Meinung nach der absolute Klassiker für Strafrecht: RENGIER!

 

Aufbau

Anhand vieler Beispiele und Schemata erklärt Rengier in seinen Lehrbüchern für Studierende aller Semester detailreich, aber nicht überladen auch schwierige strafrechtliche Konstellationen sehr anschaulich.

Jedem Tatbestand ist ein eigenes Kapitel gewidmet, welches durch das jeweilige Prüfungsschema eingeleitet wird. Darauf aufbauend werden unter den Prüfungspunkten Probleme sowie Meinungsstreitigkeiten (dabei vertritt Rengier oftmals die herrschende Ansicht, lässt andere Ansichten aber nicht unter den Tisch fallen) dargestellt. Alle Definitionen finden sich dabei im Fließtext. Außerdem wird jedes Kapitel mit passenden Fällen klausurorientiert gestaltet.

Seine verwendeten Quellen arbeitet er in den Text ein, daher Achtung bei Zitaten aus Rengier in Hausarbeiten.

Durch diesen Aufbau sind die Bücher von Rengier sehr übersichtlich.

 

Umfang

Die Lehrbücher im Taschenbuchformat sind sehr handlich, lassen aber nichts vermissen.

 

 

Fazit

Mit diesen Büchern kann man auch sehr gut für Klausuren lernen, wenn man die Vorlesung nicht regelmäßig besucht hat.

Rengier ist im Strafrecht für uns die Nummer 1, mit ihm haben wir alle Klausuren im guten Bereich abgeschlossen und werden uns auch im Examen auf ihn verlassen. In Erstsemesterwochen empfehlen wir die Bücher immer weiter.

 

Leseproben AT, BT I und BT II

Kühl, Kristian: Strafrecht AT

Gute weiterführende Literaturtipps, aber das war's auch schon

 

Aufbau

Natürlich ist dieses Lehrbuch vollständig, aber es fehlen hervorstechende Beispiele und sich auf dem, Text deutlich hervorhebende Schemata. Sie sind zwar vorhanden, aber man muss schon aufmerksam lesen und nicht nur einfach mal durchblättern. Wirklich gut sind dagegen die weiterführenden Literaturhinweise am Ende eines jeden Abschnitts. Diese sind aktuell und sehr gut für Erstsemester geeignet.

 

Umfang

Wahnsinn! Das Buch hat 934 Seiten! Natürlich ist der allgemeine Teil des Strafrechts umfangreicher, aber das ist zu viel und demotivierend.

 

Fazit

Hat man in den kürzeren Lehrbüchern etwas nicht verstanden, kann man den Kühl als Nachschlagewerk heranziehen. Genauso gut kann man aber auch in den Kommentar von Kühl und Lackner reinschauen.

 

Leseprobe

Frister, Helmut: Strafrecht AT

Kleinschrittig und umfangreich (von wegen Kurz-Lehrbuch)

 

Aufbau

Die ersten sieben Kapitel beschäftigen sich nur mit einführenden Themen wie dem Gesetzlichkeitsprinzip und dem Zweck von Strafe. Unserer Ansicht nach viel zu viel! Leider beinhaltete dieses Lehrbuch auch so gut wie keine Schemata sowie Fallbeispiele.

 

Umfang

Die 510 Seiten sind mehr oder weniger ausschließlich Text ohne Anschauungsmaterial. Es ist zwar alles enthalten, aber zum Einstieg nicht so gut geeignet, weil man noch nicht so geübt ist selbst Schemata zu entwickeln.

 

Fazit

Für das erste Semester muss man es leider als unbrauchbar bezeichnen. In höheren Semestern kann man es zur Vertiefung eventuell heranziehen.

 

Leseprobe

Schroeder: Strafprozessrecht

Grober Überblick, aber wenig prüfungsrelevantes.

 

Aufbau

Das Lehrbuch ist gut strukturiert und hat angenehme kurze Kapitel. Leider sind nur wenige Beispiele vorhanden und auch lediglich zwei Schemata. Das ist insgesamt etwas schade.

 

Umfang

Für so wenig prüfungsrelevantes Wissen immer noch zu umfangreich bzw. an den wichtigen Stellen (z.B. bei Untersuchungshaft, Beweisverboten) einfach nicht umfangreich genug.

 

Fazit

Es gehört nicht zu den besten Lehrbüchern, das gleiche Ergebnis kann man auch mit einem Skript erzielen, insbesondere dadurch, dass keine Probleme oder  Schemata dargestellt werden.

 

Leseprobe

Volk/Engländer: Grundkurs StPO

Interessanter Aufbau, aber gute Schwerpunktsetzung

 

Aufbau

Auf den ersten Blick erscheint der Aufbau gewöhnungsbedürftig, aber es lässt sich doch gut damit arbeiten. Einen besonderen Schwerpunkt setzen Volk und Engländer im Beweismittelrecht, was zweifelsohne der wichtigste Bereich für das Examen ist. Übersichten lockern den Textfluss auf, ebenso wie zahlreiche Beispiele. Zum Abschluss eines jeden Abschnitts werden Wiederholungsfragen und -fälle aufgeführt, die das Erlernte festigen.

 

Umfang

Viele Seiten aber mit viel Inhalt, so ist es doch erträglicher sich dadurch zu arbeiten.

 

Fazit

Wirklich empfehlenswert speziell wegen des großen Beweismittelrechts-Teils.

 

Leseprobe

Murmann: Prüfungswissen Strafprozessrecht

Prüfungswissen ja, Umfang schwer einzuschätzen.

 

Aufbau

Die Kapitel sind immer in Grundlagen und Vertiefung unterteilt, es erleichtert daher schnell das Prüfungswissen zu sondieren und sich anzueignen. Einen Überblick gibt es hier aber daher eher nicht.

 

Umfang

Das Buch ist wahnsinnig schmal und die Schrift trotzdem noch lesbar. Auch sind einige Schemata und Beispiele vorhanden, leider nur wenige Streitigkeiten. Diese sind meistens nur angedeutet oder es werden nicht alle Ansichten dargestellt.

 

Fazit

Besser als ein Skript, aber schwierig einzuschätzen, ob das wirklich das gesamte Prüfungswissen ist. Die Darstellung ist aber wirklich ansprechend.

 

Leseprobe

Kudlich, Hans: Prüfe dein Wissen

Wiederholung für die Mündliche in AT und BT I und II

 

Aufbau

Nach Delikten eingeteilt bzw. im AT nach dem klassischen Aufbauschema werden wichtige und für die Mündliche relevante Fragen kurz und prägnant beantwortet.

 

Umfang

Für die drei Bände braucht man schon eine gewissen Zeit um diese durchzuarbeiten und nachzuvollziehen. 2-3 Tage sollten eingeplant werden für die Lektüre der drei Bücher.

 

Fazit

Ideal um zur Mündlichen das strafrechtliche Wissen erneut aufzufrischen und vielleicht auch noch den ein oder anderen Streitstand zu lernen.

Neuigkeiten

Unsere Homepage baut sich durch unser Rep auf und ist daher jetzt vollständig!

Das Examen ist geschrieben (!) insgesamt gibt es zwar weniger neue Beiträge, aber wir hören noch nicht auf ;-)

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Das JPA Hamm lässt keine Verwaltungspraktika in privat organisierten Institutionen zu, auch nicht wenn sie öffentliche Aufgaben wahrnehmen!

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Neuster Stand: Auschwitz-Prozess

Die Nebenkläger verlangen die Ladung eines bereits verurteilten SS-Wachmanns Oskar Gröning, der zur gleichen Zeit wie der Angeklagte in Auschwitz eingesetzt worden war. Dieser könnte mangels Rechtskräftigkeit seines Urteils sich auf ein Aussageverweigerungsrecht stützen.

Weiterhin kündigte die Verteidigung an am 29.04. eine Aussage des Angeklagten zu verlesen.

Es wird ebenso keine Reise in die USA geben um weitere Überlebende zu vernehmen.

 

15.04.2016

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© Franziska Wiesner & Michaela Wördehoff