myJurazone
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Jura-Apps

Wie viele von Euch finden wir Smartphones super. Daher kamen wir auf die Idee, ob man damit nicht auch Jura lernen könnte und zu testen was da schon so an Apps für uns bereit steht.

 

 

LX Gesetze für iOS

Jemand weiteres hat unser Kontaktformular genutzt, um uns auf eine App aufmerksam zu machen. Ihr Name ist LX Gesetze. Sie ist für iPhones kostepflichtig verfügbar.

 

Diese App stellt 500 Gesetze zur Verfügung. Wir haben bisher keines vermisst. Der Aufbau ist übersichtlich und man kommt ziemlich schnell an das gewünschte Ziel.

Durch automatische Aktualisierungen ist man immer auf dem neusten Stand. Für uns das Wichtigste: Der Offline-Zugriff!

 

Fazit:

Mit einem iPhone und ein wenig Kleingeld durchaus sinnvolle App (später für ein Leben mit Gehalt).

JLaw für iPhone und iPad

Uns hat jemand geschrieben, der eine App in unserer Sammlung hier vermisst hat. Daraufhin haben wir uns diese App einfach mal angeschaut. Ihr Name ist JLaw und sie ist kostenfrei (und auch werbefrei) für iPhones und iPads verfügbar.

Mit dieser App kann man Gesetzestexte abrufen. Der Aufbau ist sehr übersichtlich und die wichtigsten (und noch einige mehr) Gesetze sind allesamt vorhanden. Für das Studium sind in jedem Fall alle einschlägigen Bundesgesetz vorhanden. Besonders praktisch ist, dass man eine eigene Gesetzessammlung nach seinen eigenen Bedürfnissen anpassen kann. Ein weiterer Vorteil, wenn man die Ziffer der Norm noch nicht kennt, ist, dass es eine Volltextsuche gibt, die einen schon mal in die richtige Richtung lenken kann. Schließlich haben wir erfahren, dass demnächst (ca. 07.03.16) zu den angezeigten Normen auch Rechtsprechung eingeblendet werden soll. Das macht die App noch ein wenig attraktiver.

Fazit:
Alles in allem macht die App auf uns einen vollständigen, verständlichen und wirklich leicht zu bedienenden Eindruck. Wenn man dann noch ein iPhone oder iPad zur Verfügung hat, kann sich ein Download durchaus lohnen.

JuraShooter BGB/StGB

Mal was ganz anderes!

 

Anstatt einfach die richtige Antwort anzuklicken, "schießt" man hier die richtigen Antworten ab.

 

Protagonist des Spiels ist das Jura-Schwein. Auf einem Schreibtisch (Stilecht mit Kaffeetasse und Schönfelder) hält dieses putzige Schweinchen Antwortkarten hoch. Aber schnell, denn Punkte erhält man durch Schnelligkeit und indem man die Schweinchen in der richtigen Reihenfolge abschießt. Drei Leben besitzt man sowie drei Joker, wenn gar nichts mehr geht. Ihr könnt dabei auch gegen Eure Freunde antreten. In der kostenlosen Version hat man lediglich 2 Level (Willkommen im Jurastudium und AT), für 0,89 € gibt es aber insgesamt 27 Level mit über 200 Fragen. Probiert es doch einfach mal aus.

 

Bisher ist die App leider nur für die Apple-Geräte erhältlich. Schade!

JuraDuell

Quizduell für Juristen!

 

Endlich mal ein cooles Spiel für Juristen. Man lernt etwas (auch wenn die neuen Fragen immer sehr schnell angezeigt werden) und hat Spaß. Wem Quizduell Spaß macht, der wird auch mit dieser App seine Freude haben.

 

Man kann sowohl gegen zufällige Gegner als auch gegen seine Facebook-Freunde antreten und sein Wissen messen. Zur Auswahl bei jeder Runde stehen drei Gebiete, z.B. BGB AT, Staatsorganisationsrecht, Strafrecht AT. In drei Runden muss man dann Fragen beantworten, dann ist der andere dran. Aber Achtung (!), die Fragen sind sehr spitzfindig formuliert und sind dadurch schwerer als erwartet.

 

Einfach mal ausprobieren jetzt in der vorlesungsfreien Zeit und nicht alles bis zum nächsten Semester vergessen ;-).

NomosApp

Beschreibung

Die App ist in vier Lernkategorien aufgeteilt:

Lernen (virtuelle Karteikarten), Spielen (Quiz), Suchen (Nachschlagewerk für Karteikarten) und Nomos (direkt zur Verlagsseite).

"Definitionen zum Ausprobieren" sind kostenlos, jedes weitere Modul kostet ca. 2,69 €.

Die Handhabung ergibt sich fast wie von selbst. Wenn man sich einmal durchgeklickt hat und weiß wie die Kategorien funktionieren, kann es auch schon losgehen.

 

Das Karteikartensystem ist wirklich ganz lustig. Man ordnet seine Karteikarten gleich in die Rubriken "Kann ich" oder "Noch nicht", mittels Stufe hoch ein. So wiederholt man sie bis zu fünf Mal.

 

Die Quizfragen machen Spaß, aber man steht auch wahnsinnig unter Zeitdruck (30 sek). Ähnlich wie bei "Wer wird Millionär" hat man 3 Joker zur Auswahl "Freischuss" (2. Chance), Nachschlagen (zu Hilfe nehmen der Suchenfunktion) und "50:50". Als Gewinn erhält man Nomos-Taler. Was man dafür wiederum bekommt, haben wir leider nicht so ganz herausfinden können.

 

Leider sind nicht alle Inhalte 100% richtig.

 

Andere Meinungen

Viele sind von dieser App angetan, denn sie lädt zum kurzweiligen Lernen ein und kann auch zwischendurch mal schnell eingesetzte werden. Zu Bemängeln gibt es aber die verlangte Freischaltung für Werbung und auch dass nicht alle Antworten ganz richtig sind.

 

Fazit

Eine der umfangreichsten Apps, die wir für Euch getestet haben und auch eine, die wirklich Spaß macht, auch wenn die Quizfragen schwieriger sind als gedacht. Kritik ist lediglich hinsichtlich der doch sehr langsamen Ladegeschwindigkeit zu äußern.

jura bit Lernsoftware

Aufbau

Hier erhält man einen virtuellen Karteikartenkasten. Im kostenlosen Zustand ist lediglich BGB AT freigeschaltet, weitere Lerneinheiten erhält man gegen ein Entgelt in Höhe von 1,79 € - 3,79 €.

Die Karteikarten enthalten Definitionen oder Fragen, die man für sich beantworten soll. Daraufhin lässt man sich die Antwort zeigen und muss dann ehrlich angeben, ob man die Definition konnte/nicht konnte oder die Frage richtig/falsch beantwortet hat.

 

Andere Meinungen

Viele sind nach der Behebung einiger kleiner Probleme sehr zufrieden und sehen die App als gute Unterstützung zur Examensvorbereitung.

 

Fazit

Es sind leider nur Definitionen und vereinzelte Fragen. Auf wirklich Probleme wird nicht wirklich eingegangen. Technisch wäre es weiterhin schön, wenn bei der Antwort nochmal die Frage angezeigt werden würde. Für unseren Geschmack zu ambitioniert für eine App und dann nicht konsequent genug umgesetzt.

Law Connect von der AppConnect GmbH

Aufbau

Meistens ist das jeweilige Rechtsgebiet (Strafprozessrecht, Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, etc.) in sinnvolle Abschnitte unterteilt, sodass man leicht das findet, was man gerade sucht. Es sind darunter kurze übersichtliche Texte, die einen kurzen Überblick über die jeweilige Frage bieten, zu finden.

Zusätzlich gibt es noch eine Anwaltssuche-Funktion, die für uns eher uninteressant ist (das können wir ja bald selber ;-), oder?).

 

Andere Meinungen

Wohl abhängig von Smartphone oder Tablet kann es Probleme bei der Ausführung der Suche geben, aber die Gestaltung der Themenbereiche spricht die Mehrheit an.

 

Fazit

Die Vielfalt der Rechtsgebiete und die angenehmen kurzen Texte sind spannend und schnell zu gelesen. Allerdings ist es natürlich eher für die Praxis als für das Studium gedacht (kaum Normenverweise) und daher nur für einen Einstieg oder als kleines Naschlagewerk geeignet.

Juris DAV

Aufbau

Schnell und leicht findet man alle deutschen Gesetze (Bundesrecht) und kann sich auch gleich eine Handakte zusammenstellen. Zusätzlich wird hier das Anwaltsblatt veröffentlicht, mit vielen interessanten Artikeln.

Für den Anwalt von heute (und uns zukünftige) ein Pocket-Kostenrechner, damit auch mal schnell sagen kann, wie viel die Arbeit so wert ist.

Die Recherchefunktion gibt es bisher nur für juris-Abonnenten, aber man wird sehen.

 

Andere Meinungen

Studierende fordern in Ihren Einträgen zur Nutzung der Recherchefunktion auch gerne mal einen VPN-Zugang, das unterstützen wir sogleich. Bemängelt wird hingegen, dass es keinen Offline-Modus gibt. Fehler werden aber, wie man in den Bewertungen im Play Store sieht, umgehend behoben.

 

Fazit

Wie schon gefordert, jetzt noch ein VPN-Zugang  für Studierende sowie Gesetze zum Landesrecht und auch wir könnten noch mehr von dieser App haben.

buzer.de: Deutsche Gesetz

Wenn Ihr das Gesetz mal zuhause "vergessen" (es war einfach zu schwer) habt, dann hilft Euch diese App garantiert weiter!

 

Gefühlt alle Gesetze, die man braucht und viele, die man auch nicht braucht, sind hier auf dem neusten Stand zum Abrufen bereit.

 

Und nicht nur das: Änderungsdaten und Kennzeichnung der Änderungen sowie die Möglichkeit, Synopsen zu erstellen und Links zu Gesetzesbegründungen und früheren Fassungen sind vorhanden.

 

Unser Wunsch: Jetzt noch die EU-Verordnungen, Richtlinien, etc. dann geht es auf jeden Fall nicht mehr besser!

Lücken und Tücken der Gesetze

Diese App ist zwar ganz nett, aber juristisch nicht ganz einwandfrei. Verlasst Euch besser nicht auf die Auskünfte dieser App rund um die Themen: Nachbarschaft, Grillen, Fahrradfahren und den ganz normalen Alltag.

 

Sollte man mal leichte juristische Bedenken haben, kann man hier gerne reingucken. Sucht man Kuriositäten, ist sie auch hierfür geeignet. Leider gibt es keine Updates mehr, sodass Inhalte auch teilweise schon veraltet sind.

 

Für ein ernsthaftes Studium ist von dieser App daher dringend abzuraten.

Verrückte Gesetze

Wie Ihr vielleicht schon ahnt, hat diese App wenig mit dem Jurastudium zu tun. Aber Ablenkung tut auch mal gut haben wir uns gedacht und diese App ins Herz geschlossen.

 

Viele verrückte Gesetze tummeln sich hier und man weiß gar nicht, welches nun das verrückteste ist. Genau dabei kann man aber helfen. Sollte ein besonders Verrücktes dabei sein, kann man ganz leicht abstimmen und es auf die Bestenliste katapultieren.

 

Besonders gelungen finden wir die Teilen-Funktion, so lacht man nicht ganz alleine in der Bibliothek, wenn es heißt "PSST!".

Neuigkeiten

Unsere Homepage baut sich durch unser Rep auf und ist daher jetzt vollständig!

Das Examen ist geschrieben (!) insgesamt gibt es zwar weniger neue Beiträge, aber wir hören noch nicht auf ;-)

Neuer Blogeintrag

Rubrik eröffnet: Brüssel

Literatur jetzt mit Leseproben

Neues in und um Bielefeld

Eilmeldung

Das JPA Hamm lässt keine Verwaltungspraktika in privat organisierten Institutionen zu, auch nicht wenn sie öffentliche Aufgaben wahrnehmen!

Merkblatt unter Praktikumsberichte

Neuster Stand: Auschwitz-Prozess

Die Nebenkläger verlangen die Ladung eines bereits verurteilten SS-Wachmanns Oskar Gröning, der zur gleichen Zeit wie der Angeklagte in Auschwitz eingesetzt worden war. Dieser könnte mangels Rechtskräftigkeit seines Urteils sich auf ein Aussageverweigerungsrecht stützen.

Weiterhin kündigte die Verteidigung an am 29.04. eine Aussage des Angeklagten zu verlesen.

Es wird ebenso keine Reise in die USA geben um weitere Überlebende zu vernehmen.

 

15.04.2016

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© Franziska Wiesner & Michaela Wördehoff