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Sonderfall: Schwerpunkthausarbeit

Die Schwerpunkthausarbeit ist ein ganz anderes Kaliber als jede Hausarbeit, die Ihr bisher in Eurem Studium bewältigt habt.

Allein der geringe Zeitrahmen reicht bereits aus gestandene Seminararbeiten-Schreiber ins Schwitzen zu bringen. Hinzu kommt der immense Druck, der auf einem lastet, weil diese Arbeit nicht unerheblichen Stellenwert zur Berechnung der Endnote hat.

 

Trotzdem handelt es sich nicht um ein unüberwindbares Hindernis, wenn man sich wirklich vier Wochen voll und ganz darauf einlässt!

 

Wir müssen zugeben, dass wir nicht immer die strukturiertesten und planvollsten beim Verfassen unserer Hausarbeiten waren. Es kam auch schon vor, dass wir angefangen haben zu schreiben, obwohl die Recherche noch nicht komplett abgeschlossen war. Dann kam es häufiger dazu, dass wir unsere Schreibphase unterbrechen mussten und nochmal in die Bibliothek gehetzt sind, um etwas wichtiges nachzugucken. Dies wurde mit der Zeit während des Studiums aber besser.

Bei der Schwerpunkthausarbeit ist es wichtig, dass man sich einen gewissen Zeitrahmen innerhalb dieser vier Wochen schafft und diesen auch weitestgehend einhält.

 

In der ersten Woche bietet es sich selbstverständlich an, dass man sich in das Thema einarbeitet und die erste Recherche beginnt. Wenn möglich sollte man am ersten Wochenende diese Literatur auch bereits sichten bzw. auswerten und eine Grundstruktur zur Arbeit entwickeln.

 

In der zweiten Woche gilt es diese Grundstrukur zu verfeinern und mit Wissen zu füllen. Dazu bietet sich ein zweiter und dritter Recherchegang mit anschließender Auswertung an. Danach sollte aber wirklich Schluss sein. Wirklich nur in krassen, schlafraubenden Ausnahmefällen sollte nach der zweiten Woche noch einmal recherchiert werden.

 

In der dritten Woche beginnt man dann zu schreiben. Je nach Recherche- und Auswertungsaufwand sollte dies in 2-4 Tagen flüssig von der Hand gehen. So erhält man zwangsläufig einen roten Faden und eine einheitliche Sprache. Die einzelnen Abschnitte müssen dabei natürlich nicht in der richtigen Reihenfolge abgearbeitet werden, aber die Übergänge müssen dann noch einmal nachgearbeitet werden. Die restlichen Tage der dritten Woche kann man selbst noch etwas an seiner Arbeit feilen.

 

Schließlich gilt die vierte Woche allein der Korrektur durch andere Augen. Man selbst wird schnell betriebsblind. Zudem weiß man, was beim anderen ankommen soll und denkt, dass man sich dafür passend ausgedrückt hat. Jedes weitere Augenpaar, das über die Arbeit blickt, bringt neue Erkenntnisse zu Tage und somit auch einen Mehrwert.

 

Denkt daran, dass das Binden der Arbeit Zeit kostet! Zudem haben sonntags diese Läden nicht auf, wenn Ihr nicht selbst top ausgestattet seid.

Außerdem beruhigt es sehr, wenn Ihr seht, wie der Pförtner, der Eure Arbeit annimmt, den Eingangsstempel auf den Umschlag setzt. Auch wenn er Euch blöd anschaut, wartet bis Ihr es gesehen habt!

 

Wir hoffen, wir haben Euch jetzt keine Angst vor der Schwerpunkthausarbeit gemacht. Mit Ehrgeiz und Plan klappt das!

 

Tipp 1: Ein ansprechendes Thema bekommt Ihr, wenn Ihr schon den passenden Schwerpunkt gewählt habt und den Dozenten bei dem Ihr schreibt ein wenig ausgekundschaftet habt ;-)

 

Tipp 2: Die Schwerpunktsetzung ist zwar unheimlich wichtig, aber versteift Euch nicht zu sehr auf das, was ihr meint, was der Dozent lesen will, sondern vertraut Eurem juristischen Bauchgefühl und lest die Aufgabenstellung ruhig öfter.

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Neuster Stand: Auschwitz-Prozess

Die Nebenkläger verlangen die Ladung eines bereits verurteilten SS-Wachmanns Oskar Gröning, der zur gleichen Zeit wie der Angeklagte in Auschwitz eingesetzt worden war. Dieser könnte mangels Rechtskräftigkeit seines Urteils sich auf ein Aussageverweigerungsrecht stützen.

Weiterhin kündigte die Verteidigung an am 29.04. eine Aussage des Angeklagten zu verlesen.

Es wird ebenso keine Reise in die USA geben um weitere Überlebende zu vernehmen.

 

15.04.2016

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© Franziska Wiesner & Michaela Wördehoff