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Brüssel/Brussels/Bruxelles

Brüssel ist eine Stadt der tausend Gesichter und der 24 Sprachen (im Grunde noch viel mehr). Auf dieser Seite wollen wir Euch Brüssel vor Ort näher bringen.

In unserer Zeit hier werden wir wahrscheinlich die ein oder andere Ecke entdecken, die Euren Aufenthalt als Praktikant oder Tourist, spannender und schöner machen wird.

 

Wer nun Lust auf ein Praktikum bekommen hat, hier ist eine Liste mit möglichen Stellen.

Schmackhaftes

Pralinen-Shop

Das ist in erster Linie natürlich die belgische Schokolade. Viele sagen, dass belgische Schokolade etwas ganz besonderes ist und immer eine Sünde wert. Je näher man dem touristischen Zentrum kommt, umso häufiger kommt man an Schokoladen-Geschäften vorbei.  Schokolade wird hier ganz anders behandelt als bei uns in Deutschland. Hier handelt es sich bereits um ein Luxusgut. Mit Milka können sie hier nicht so viel anfangen. Dementsprechend sind auch die Preise im höheren Segment angesiedelt. Sogar die Schokoladenmuffins im Supermarkt kosten mehr als die Vanille-Muffins. Daher haben wir für Euch auch dafür einen Tipp. Es gibt ein Schokoladen-Outlet am Stadtrand. Dort kann man nahezu alles einmal probieren, wirklich alles. Die Adresse lautet Postweg 2, 1602 Vlezenbeek und man erreicht es ganz leicht mit der Metro 5 Richtung Erasme (Erasmus) - Haltestelle Erasme (Eramus) und noch ein paar Meter zu Fuß (ca. 10 min). Dort gibt es 1 kg der gleichen Schokolade für 25€ und 3 kg für 50€. Also bringt einen gut gefüllten Geldbeutel und Lust auf Schokolade mit.

Waffeln

Ebenfalls ein Kassenschlager in Brüssel sind die Waffeln! Frische belgische Waffeln (Brüsseler oder Lütticher Art) gibt es fast an jeder Ecke und auch aus einem "Eiswagen" heraus werden sie an den Straßen Brüssels verkauft. Der Grundpreis beträgt zwischen 1€ und 3€, der Belag kostet dann dementsprechend extra. Aber ACHTUNG! die haben es echt in sich. Nach einer gut belegten Waffel ist man wirklich pappsatt. Sie sehen auch verdammt verführerisch aus.  Wir suchen noch den besten Waffelladen, den wir Euch dann natürlich hier sofort mitteilen werden.

Bier im Delirium

Etwas ganz exotisches, besonders für uns Deutsche, ist das Bier in Brüssel. Da es hier kein Reinheitsgebot, wie bei uns im Lande gibt, kommt es zu äußerst kuriosen, für deutsche Bierliebhaber teilweise "verstörenden" Braukunststücken. Zu unserer Verblüffung müssen wir aber gestehen, dass durchaus das ein oder andere schmackhafte Bier dabei ist. Wer Zeit, Durst und Geld hat sollte sich am besten in die Bar "Delirium" begeben und sich einmal durch die dort angebotenen 2400 verschiedenen Biersorten durchprobieren. Wir haben bisher (das wird noch erweitert!) probiert: Floris fraise (wirklich gut), Floris framboise (recht süß, aber noch nicht künstlich), Floris pomme (ein bisschen wie Cidre), Floris Cactus (giftgrün und schmeckt auch so, 4,2%), Floris White (schmeckt nicht nach Bier, sondern wie Kaugummi), Mystic cerise und Kriek (schmeckt wie die kleinen Kirschlollis, gewöhnungsbedürftig), Bier mit Pampelmouse (sehr lecker, 2%), Pink Killer (5%, angeblich mit Pampelmouse aber zu süß, künstlich), Cuvé des Trolls (fruchtig und mild trotz 7,5%), Leffe rouge (fruchtig, mit Erdbeeren und Himbeeren).

Es gibt aber auch "normales" Bier, das heißt ohne Frucht- oder andere exotische Zusätze. Dies hat es dann aber meistens in sich (Achtung: >5% die Regel). Das "Standard-Bier" der Brüsseler heißt Jupiler (5,2%) und lässt sich gut trinken, besonders auf dem Place Lux. Daneben gibt es auch noch andere Biere (die wir versuchen zu probieren): Postel (Starkbier mit 5,7% und sehr herb), Leffe blonde (Sehr süffig), Chimay (recht stark, aber dafür gut trinkbar), Goliath (fruchtiger Geruch zB Kiwi, 9%, äußerst lecker, könnte Kopfschmerzen verursachen), Barbar (leichte Honignote), Barbalis (9%, hat es in sich!).

Maison Antoine

Wer noch nichts von belgischen Pommes frites gehört hat, muss das ändern! Doppelt oder dreifach frittiert sind sie einfach unglaublich knusprig und lecker. Der bekannteste Frites-Treffpunkt ist wohl das Maison Antoine, wo bereits Angela Merkel des nachts zwischen zwei Verhandlungsrunde nicht widerstehen konnte. Eine große Portion Frites kostet hier 3,00€ und eine Soße Eurer Wahl 0,70€. Auch hier lohnt es sich bei längerem Aufenthalt sich durchzuprobieren, denn es stehen nicht nur Mayo und Ketchup auf der Speisekarte, sondern auch Andalouse, Americaine, Samurai, etc.

Klassiker der belgischen Küche sind auch Moules Frites (Muscheln mit Pommes) oder Gratins au Chicons (Überbackener Chicorée, das Nationalgemüse).

Was bei uns der McDonalds ist, ist hier der EXKI nur viel gesünder. Gefühlt an jeder Straßenecke sieht man das grüne Schild mit der Karotte aufblitzen. Bei EXKI bekommt man sowohl Kuchen und Muffins als auch herzhaft belegte Baguettes. Dazu gibt's Kaffee, Tee oder Bio-Limonade. Denn bei EXKI ist alles Bio! Nach 18 Uhr gibt es auf die happigen belgischen Preise noch extra 20% auf die "Gerichte", dann lohnt es sich. Die Baguettes mit Namen wie Quentin (Humus, Minze, Putenbrust), Luka (Tomate, Mozzarella, Tapenade) und Pablo (Schinken, Paprikapaste, Rucola) überzeugen einen mit Frische und Geschmack (auch nach 18 Uhr). Es lohnt sich auch eine "Sweet Temptation", das sind ein Heißgetränk und ein Stück Kuchen/Muffin. Wir können bisher den Karamell-Käsekuchen empfehlen :-)

Schließlich gibt es noch etwas, was wir auf dieser Seite und in diesem Bereich nicht unterschlagen dürfen. Brüsseler Spitze ist ebenso wie Schokolade, Pommes, Bier und Waffeln ein Aushängeschild, aber einfach nicht so lecker. ;-)

Sehenswürdigkeiten

Es ist schwierig zu sagen, was man in Brüssel gesehen haben MUSS.

Einige Wahrzeichen wie das Manneken Pis und das Atomium machen einfach nicht viel her bzw. sind fast schon unverschämt teuer (12€ Eintritt für das Atomium!). Ein kurzer Blick reicht da völlig. Aber es gibt Ecken und Nischen, die wir Euch hier ans Herz legen wollen.

Der Grand Place (Grote Markt) ist ein wahrer Hingucker und das nicht nur tagsüber, sondern erst Recht bei Nacht. Aus reiner Solidarität und nicht wegen ihrer Anmut müssen wir hier auch das weibliche Pendant zum Manneken Pis erwähnen, Jaeanneken Pis.

Ebenso lohnt sich ein Besuch des Europaviertels mit Rat, Kommission und Parlament. Dort empfehlen wir Euch einen Besuch im Parlamentarium, nicht nur weil es gratis ist.

Das NATO-Gebäude ist sehr abgeschirmt (und hässlich). Nur wenn man sich ein wenig reckt und ordentlich mit der Kamera zoomt, lässt sich ein Foto der wehenden Fahnen der Mitgliedsstaaten machen. Die "NATO-Rose" ist nirgendswo zu sehen. Es könnte sein, dass Ihr sogar wegen eines Fotos angesprochen werdet.

 

Brüssel ist insgesamt eine sehr grüne Stadt. Die vielen Parks laden zum Spazieren und Entspannen ein. Der Jubelpark ist sehr schön und hat zudem noch eines der Wahrzeichen von Brüssel den Triumphbogen (unter Deutschen auch gerne mal "Brandenburger Tor"). Der Park an der Haltestelle Elisabeth am Fuße der Nationalbasilika des Heiligen Herzens in Kökelberg kann man ebenfalls gut vom Lärm der Großstadt ausspannen. Besonders weitläufig ist der Park in Woluwé Saint-Pierre, der auch eine etwas größere Teichlandschaft mit Enten, Schwänen und Gänsen (zum Füttern) besitzt. Und schließlich ist der Bois de la Cambre mit dem malerisch auf einer Insel gelegenen Chalet Robinson zu erwähnen.

Tipps

Hier sind ein paar persönliche Tipps wie Ihr an gutes und günstiges Essen/Trinken rankommt:

 

  • Delirium Café und Bar: Gutes Lokal in der Nähe des Grand Place, aber leider ganz schön teuer; muss man aber mal gesehen haben (kann man leicht mit einem Besuch bei Jeannecke Pis verbinden)
  • L'ultime Atome: Zwar große aber trotzdem urige Kneipe im Viertel "Matonge"; gute und preiswerte große Portionen z.B. Nudeln
  • Domino's: Pizzakette, auch in Deutschland bekannt; jeden Dienstag und Samstag gibt's die XXL-Pizza für 9,95€
  • Belga Queen: Austern- und Raucher-Bar. Die im Keller gelegene Raucher-Bar ist schon irgendwie cool, aber die Lust vergeht bei einem Blick auf die Getränkekarte (12€ ein Cocktail); kann man sich mal angucken :-/
  • Goupil le Fol: Äußerst uriges Hexenhäuschen. Von außen ziemlich unscheinbar, aber von innen wird man regelrecht erschlagen von den vielen Eindrücken. Der Hauswein hat uns nicht so zugesagt, aber das ist Geschmackssache. (auch nicht ganz günstig)
  • Kitty O'Sheas: Traditioneller Irish Pub mit echtem Guinness. Jeden Samstag gibt es (eigentlich) "Rock'n'Roll Live-Musik (Ausnahme: Fußball), das macht wirklich Spaß.
  • The First: Am Place Jourdan direkt bei Maison Antoine findet man einige Bars, unter anderem auch das The First. Gerne kann man sich hier mit den "Frites" von Maison Antoine hinsetzen und ein Getränk dazu bestellen.
  • Döner essen: Wenn man von De Brouckère Richtung Börse läuft, findet man den von uns ausprobierten Kebap-Laden (Best of Kebap) auf der linken Seite als zweiten Kebap-Laden. Der Döner kostet 4,50€, macht soweit satt und ACHTUNG (!) spicy ist wirklich scharf. Ein Menü für 7 € lohnt sich.
  • EXKI: Nach 18 Uhr gibt's 20% auf Baguettes, Quiche und Kuchen, alles Bio-Qualität! Sucht einfach ein grünes Schild mit einer Karotte und dem Namen EXKI, gibt es gefühlt an jeder Straßenecke ;-)
  • El Cafe: In der Nähe der ULB/VUB gibt es ein studentisches Kneipenviertel. Im El Cafe sind die Cocktails sehr zu empfehlen und während der Happy Hour bestellt man einen und bekommt gleich zwei ;-)
  • Il Sorriso: Gute italienische Steinofen-Pizza zu einem angemessenen Preis und dann auch noch direkt in der Innenstadt gibt es in der Nähe des Place Jourdan. Lohnt sich wenn man mal keine Lust auf Pommes hat.
  • Chez Bernard: Nicht nur dienstags zum deutschen Praktikantenstammtisch eine Möglichkeit ein Feierabendbier zu sich zu nehmen, sondern auch sonst sehr urig mit einer großen Bierkarte.
Le Stockel (Kino)

Wer auch in Brüssel mal ins Kino gehen möchte, sollte in das Le Stockel gehen. In der Innenstadt zahlt man ca. 10-12€ für einen Kinobesuch. Im Le Stockel sind es nur 7€ und es laufen die gleichen Filme, wie anderswo. Die Säle sind sehr liebevoll eingerichtet und die Sessel sehr bequem mit genug Beinfreiheit. Zudem werden die meisten Filme in Belgien nicht unbedingt synchronisiert, sondern nur mit französischen UND niederländischen Untertiteln versehen. Auch der Französisch-Nicht-So-Bewanderte kann daher hier sich einen Film ansehen.

Um dort hinzugelangen, fährt man einfach mit der Metro 1 Richtung Stockel bis zur Endhaltestelle oder mit der Tram 39 Richtung Ban-Eik ebenfalls bis Stockel. Beide Male steht man dann mehr oder weniger schon direkt davor. Für weitere Informationen guckt einfach mal hier.

Place Luxembourg

Vielleicht hat der ein oder andere von Euch schon davon gehört. Auf dem Bild seht Ihr den Place Luxembourg, direkt vor dem Europäischen Parlament. Donnerstags, aber auch nur Donnerstags (!), geht hier regelmäßig die Post ab! Die junge Szene von Brüssel trifft sich hier zu einem Feierabend/Wochenend-Bier. Ja, Ihr habt richtig gelesen. Hier ist im Grunde bereits am Donnerstag der letzte Tag der Woche.

 

Am Place Lux(embourg) stellen die Bars rund um den Platz vor ihre Lokale Zelte, Heizpilze und Stehtische auf. Im Winter ist es schon überfüllt und man muss sich wirklich ins Zeug legen, um einen Tisch zu ergattern. Im Sommer ist es sogar so, dass weder Busse noch Autos auf dem Platz fahren können, da die Menschen mit ihrem typisch belgischem Bier (z.B. Jupiler) auch die Straßen "belagern". Die Atmosphäre ist grandios. Hauptsächlich wird Englisch gesprochen, aber auch jede andere EU-Sprache ist zu hören. Man kommt schnell (wenn man mag) mit anderen in Kontakt und tauscht sich über Belangloses aber auch die aktuelle Politik aus. Viele der Anwesenden arbeiten/machen ein Praktikum sowieso entweder bei der EU oder bei einer der hier ansässigen Interessenvertretungen. Aber Achtung (!) es kommt regelmäßig zu Taschendiebstählen und später am Abend können auch mal 5 junge Männer auf eine Frau kommen und es ein wenig unangenehm werden.

Erreichen kann man den Place Luxembourg mit einer dieser Buslinien 12, 21, 27, 34, 38, 64, 95 - Haltestelle Luxembourg.

Andere Orte Belgiens

Wenn man sich in Brüssel/Belgien aufhält, sollte man sich auch mal einen Tag oder ein Wochenende in einer anderen belgischen Stadt gönnen. Die Bahnpreise laden nicht nur dazu ein, sondern verlangen es regelrecht. Ebenso sind die kurzen Strecken leicht an einem Tag als Tagesausflug zu meistern. Das Wochenendticket (Fr 19 Uhr bis So 24 Uhr) kostet nach Brügge/Oostende 12€, Mons 10,60€, Gent 10€, und nach Antwerpen 8,40€.

Wir waren nun schon in Gent. Eine wirklich malerische Stadt mit immerhin 250.000 Einwohnern. Manche Belgier nennen es aufgrund der vielen Kanäle, die das Stadtbild prägen, auch das "belgische Venedig". Und in großen Teilen würden wir dem auch zustimmen. Ebenso faszinierend ist die Burg "Gravensteen" mitten im Stadtzentrum. Besonders amüsant ist, dass direkt davor die Tram hält und es ein wahnsinnig bizarres Bild abgibt, die mittelalterliche Burg im Hintergrund zu sehen. Dort ist direkt auch die Touristeninformation bei der man sich mit allerhand Broschüren für einen aufregenden Tag wappnen kann (gratis). Das Wahrzeichen der Stadt Gent ist ein Drache, was ziemlich gut zu dem mittelalterlichen Flair passt, was diese Stadt ausmacht. Zum Mittagessen empfehlen wir die Souplounge im Stadtherzen, die mit saisonalen und sehr lecken Suppen für (5€/Medium = 1 Suppe, 2 Brötchen, Butter und 1 Apfel) aufwartet. Auch eine Bootsfahrt für um die 7€ macht Spaß und man lernt die Stadt von einer ganz anderen Seite kennen. Ansonsten empfiehlt es sich für 6€ einen Tagespass oder für 7,50€ eine 24-Stunden-Karte für die öffentlichen Verkehrsmittel (De lijn) zu besorgen. Das meiste lässt sich aber auch gut zu Fuß erreichen. Sollte man über Nacht bleiben, lohnt sich auch ein Spaziergang bei Nacht, denn Gent hat eine besonders nachhaltige und künstlerische Stadtbeleuchtung, für die es bereits Preise erhielt.

Eine weitere sehenswerte Stadt ist Antwerpen. Ganz anders als das ruhige und beschauliche Gent, geht es hier sehr kreativ und bunt zu.

Unbedingt gesehen haben sollte man: Den Bahnhof (leicht abzuhaken), das erste Hochhaus Europas (auch schwer zu übersehen), den Sint-Anna-Tunnel (eine hölzerne Rolltreppe und der einzige reine Fußgängertunnel unter dem Fluss entlang), der Ausblick vom MAS über die ganze Stadt. Wer noch mehr Zeit hat kann eine Brauereibesichtigung bei "De Koninck" machen, natürlich mit anschließender Verkostung. Ebenso gibt es natürlich viele Museen, die aber an einem Tagestrip leider oft zu kurz kommen.

Für uns ist Antwerpen in jedem Fall die Stadt der Rolltreppen. Neben der hölzernen Rolltreppe runter in den Tunnel, gibt es am Bahnhof Rolltreppen mit Absätzen.

Für die Shopping-Begeisterten unter Euch lohnt sich Antwerpen so richtig. Leicht bringt man hier die Kreditkarte zum Glühen.

Das kleine Venedig von Belgien ist Brügge, sagen die Belgier. Das würde ich, Franziska, so nicht unterschreiben, sondern diesen Titel eher Gent überlassen. Brügge hat zwar auch recht viel Wasser, aber leider nicht so offensichtlich. Man merkt kaum, dass man gerade über eine von vielen Brücken schlendert, wenn man sich in der Stadt aufhält. Außerdem ist es meistens wahnsinnig überlaufen und voll von Touristen. Insgesamt ist Brügge auch viel touristischer aufgestellt. An jeder Ecke steht eine Pension oder Hotel und fast jedes Lokal hat einen Tripadvisor-Ausdruck im Fenster hängen. Alles in allem ist Brügge aber wirklich schön und in jedem Fall einmal sehenswert. Die alten Gebäude im Stadtkern sind beeindruckend. Der Beginenhof ist übrigens kostenlos zu besichtigen.

An Himmelfahrt (05.05.) lohnt sich ein Ausflug besonders, denn dann findet ab ca. 14:30 Uhr die Prozession des Heiligen Blutes statt, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Während der Prozession werden einzelne Bibelszenen dargstellt und der Weg von Adam und Eva bis hin zu Christi Auferstehung erzählt.

Schließlich noch eine weitere bekannte Stadt Belgiens und mit dem Zug nur 25 min von Brüssel entfernt ist Leuven. Eine waschechte Studentenstadt. Die altehrwürdige Univesität aus dem 15. Jahrhundert mach in jedem Fall was her und die Innenstadt lädt zum Schlendern ein. Auf dem alten Markt ist man im Mittelpunkt der Stadt und kann sich bei einem kühlen Glas Bier das Treiben ansehen. Besonders schön ist der kostenlos botanische Garten zu seiner Blütezeit im Frühjahr. Er ist sehr gepflegt und lädt zum Entdecken ein, denn alles (wirklich alles) hat sein eigenes Namensschildchen.

Neuigkeiten

Unsere Homepage baut sich durch unser Rep auf und ist daher jetzt vollständig!

Das Examen ist geschrieben (!) insgesamt gibt es zwar weniger neue Beiträge, aber wir hören noch nicht auf ;-)

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Das JPA Hamm lässt keine Verwaltungspraktika in privat organisierten Institutionen zu, auch nicht wenn sie öffentliche Aufgaben wahrnehmen!

Merkblatt unter Praktikumsberichte

Neuster Stand: Auschwitz-Prozess

Die Nebenkläger verlangen die Ladung eines bereits verurteilten SS-Wachmanns Oskar Gröning, der zur gleichen Zeit wie der Angeklagte in Auschwitz eingesetzt worden war. Dieser könnte mangels Rechtskräftigkeit seines Urteils sich auf ein Aussageverweigerungsrecht stützen.

Weiterhin kündigte die Verteidigung an am 29.04. eine Aussage des Angeklagten zu verlesen.

Es wird ebenso keine Reise in die USA geben um weitere Überlebende zu vernehmen.

 

15.04.2016

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© Franziska Wiesner & Michaela Wördehoff