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Inhaltsverzeichnis

 

  1. Panik - Zivilrechtsexamen I
  2. Strafrecht - Das Examen
  3. Bitte kein Mitleid! - Kurz vor dem schriftlichen Examen -2 Tage
  4. Seelenruhe - Kurz vor dem schriftlichen Examen -5 Tage
  5. Gedankenwust - Kurz vor dem schriftlichen Examen -18 Tage
  6. "Ich zeige es jetzt allen" - Woche 40 Repetitorium
  7. Sinnvolle Zeit - Woche 38+39 Repetitorium
  8. Zum Schluss gibt's Kuchen - Woche 37 Repetitorium
  9. "All in" - Woche 36 Repetitorium
  10. Laptop im Ferienzustand - Woche 35 Repetitorium
  11. Planung - Woche 34 Repetitorium
  12. "Mensch analog" - Woche 33 Repetitorium
  13. Verständnisprobleme und das Quäntchen Glück - Woche 32 Repetitorium
  14. Es läuft! - Woche 31 Repetitorium

Panik - Zivilrechtexamen I

Nur noch zwei Drittel! Was sich makaber anhört, lässt uns positiv auf die nächsten Tage hoffen.

Die zweite Klausur ist auch geschrieben und wir hassen Zivilrecht. Allein die Buchstabenkombinationen AG und GmbH störten und entmutigten uns sofort. Zivilrecht war noch nie unser Lieblingsbereich und diese Klausur heute ändert auch nichts daran.

Bereits heute Morgen zeichnete sich unser Unbehagen in einem flauen Bauchgefühl und dem ernsthaften Wunsch einfach zu verschwinden/in der Erde zu versinken/im Fahrstuhl stecken zu bleiben/etc. ab. Gestern waren wir zwar auch nervös, aber es spielte auch eine gewisse freudige Erwartung mit hinein,  endlich anfangen zu dürfen, es hinter sich zu bringen. Heute war uns einfach nur speiübel.

Morgen ist klausurenfrei. Daher nun in abgewandelter Form:"Heute war gut, übermorgen wird besser (muss besser werden)."

Bielefeld, 22.04.2015

Strafrecht - Das Examen

Die erste Klausur ist vorbei. Die ersten fünf Stunden sind rum.

Heute morgen nach dem Aufstehen kam leichte Aufregung hoch. Das Herz klopfte schneller und die Kontrolle, ob auch alles eingepackt war (Stifte, Gesetze, Ladung, Personalausweis, Essen und Trinken) wurde gefühlt an die hundertmal vorgenommen. Hier der kurze Hinweis: Bei uns in Bielefeld braucht man 10€ Pfand. Man bekommt im Gegenzug einen Spindschlüssel, welchen man die zwei Wochen über behalten darf. Gesetze müssen also nicht jeden Tag hin und her geschleppt werden.

Das Frühstück wurde mehr oder weniger zwangseingeführt und dann ging es auch schon los. Pünktlich 08:05 standen wir vor dem Landgericht und wurden dank Ladung durchgewunken und mussten keine langwierigen Kontrollen über uns ergehen lassen. Oben vor dem Prüfungszimmer wurden die Schließfächer eingeteilt und eine Personen- und Bücherkontrolle durchgeführt. Plätze wurden zugewiesen (jeden Tag bekommt man einen neuen) und alles aufgebaut. Jetzt hieß es nur noch auf die Klausur warten. Die zwei Minuten des Austeilens waren ehrlich gesagt die schlimmsten.

Als die Klausur dann vor uns lag, konnte es losgehen. Es war im Grunde eine reine Vermögensdelikte-Klausur mit einem Beweisantrag als strafprozessuale Zusatzfrage. In der Klausur bestätigte sich vor allem unsere Hypothese, dass die Klausuren aus dem Klausurenkurs um einiges schwieriger sind als die Examensklausuren. Es handelte sich um die Strafbarkeit einer einzigen Person, keine Irrtümer, keine Täterschaft - und Teilnahmeprobleme.

Auf die Frage an eine Kollegin, die das Examen schon hinter sich hat und mittlerweile im Referendariat ist, ob wir uns mal eben im Internet etc. nach der Lösung erkundigen oder lieber alles vergessen sollten, kam folgende Antwort: "Vergessen!!! Sag dir: War toll und morgen wird es noch besser. (Tipp von Staudinger)"

Also dann: Heute war toll! Und morgen Zivilrecht wird noch besser!

 

Bielefeld, 20.04.2015

Bitte kein Mitleid! - Kurz vor dem schriftlichen Examen -2 Tage

"Oh ihr Armen, ihr müsst bald schreiben", "Willst Du nicht noch ein bisschen lernen? Montag ist es doch schon so weit", "Seid ihr denn schon aufgeregt?". Solche Sätze kommen in der letzten Woche vermehrt vor. Immer begleitet von einem mitleidigen Lächeln. Deswegen müssen wir das einfach mal loswerden: Bitte kein Mitleid! Freut Euch lieber für uns! Wir haben es bald geschafft. Natürlich, es ist nur der schriftliche Teil. Aber immerhin! Dann haben wir erstmal ein paar Wochen Ruhe, bevor wir uns wieder zurückziehen und uns für die mündliche Prüfung vorbereiten oder die Schwerpunktbereichshausarbeit schreiben. Zurzeit haben wir aber überhaupt kein Problem damit, dass wir in zwei Tagen das Examen schreiben. Wir freuen uns drauf. Dann können wir das leidige Thema endlich abschließen und uns anderen Sachen widmen.

Am besten in unserer Gegenwart überhaupt nicht darüber sprechen. Wenn der geduldigste Mensch auf der Welt im Minutentakt gefragt werden würde, ob er nicht schon nervös sei, dann verfällt er sicherlich auch irgendwann in Panik. Und das brauchen wir nicht unbedingt zwei Tage vor dem Examen. Deswegen: Lieber mit uns ein Eis essen gehen oder einen tollen Film schauen. Ablenkung ist gut.

 

Ein Tag am Schreibtisch -zwei Tage vor der ersten Klausur - bringt uns nach einem Jahr Vorbereitung sowieso nichts mehr ;).

Bielefeld, 18.04.2015

Seelenruhe - Kurz vor dem schriftlichen Examen -5 Tage

Seltsam. Man müsste denken, dass wir aufgeregt sind, panisch werden, hyperventilierend im Kreis laufen. Aber... nichts von dem. Es herrscht innerlich so eine Ruhe, dass es fast doch schon wieder beängstigend ist. Dabei sind es nur noch fünf Tage. Montag geht es los. Allein Organisationsfragen kreisen durch den Kopf: Wann muss ich aufstehen, damit ich davor in aller Ruhe frühstücken kann und nicht zu spät komme, weil davor am Gericht eventuell noch Einasskontrollen sind? Was nehme ich am besten zum Essen mit, dass die anderen nicht stört, weil es mit Knisterpapier umwickelt ist? Wie schleppe ich am besten die ganzen Gesetze mit? Was vor allem stört, ist das frühe Aufstehen. Mittlerweile sind wir einfach nicht mehr daran gewohnt.

Sonst haben wir wohl schon damit abgeschlossen. Es kommen ja "nur noch" die schriftlichen Klausuren und dann erstmal Ruhe - bis es wieder losgeht, um für die mündliche Prüfung zu lernen. Innerlich ist das Thema also beendet und wir gehen ganz in dem Schwerpunktbereich auf. Die viele Freizeit wissen wir noch gar nicht sinnvoll zu nutzen. (An Lernen ist auf jeden Fall nicht mehr zu denken.) So wird entweder ein neuer Fitnessvertrag abgeschlossen oder sich wieder sehnsüchtig auf Handball gefreut, welches im Mai endlich wieder gespielt werden kann.

Vielleicht befinden wir uns aber auch nur in der Leugnungsphase. So genau können wir das noch nicht definieren. (Allerdings gibt es nach Kübler-Ross fünf (Sterbe-)Phasen, wobei die Leugnung die erste ist und soviel Zeit bleibt nun wieder nicht bis zu den Klausuren.)

Für Sonntag sind schon alle möglichen Ablenkungsmanöver geplant, damit wir nicht doch in nackte Panik verfallen. Wie es uns am Sonntag geht, werden wir natürlich kurz berichten. ;)

Bielefeld, 15.04.2015

Gedankenwust - Kurz vor dem schriftlichen Examen -18 Tage

Die Ladung ist gekommen. Das ist schon etwas länger her. Vor ungefähr einer Woche. Wir sind jetzt Zahlen. Und die müssen wir uns merken. Ich glaube, wir waren erleichtert als wir die Ladung bekommen haben. Zum Glück ist es der April und wir werden nicht in den Mai geschoben. Unsere Abschlussphase sollte ja zwei Wochen vor der ersten schriftlichen Prüfung beendet sein. Was hätten wir dann den ganzen April gemacht, wären wir geschoben worden? Eine Sorge weniger. Ein Hauch von Panik war natürlich auch dabei. Hyperventiliert und im Kreis gelaufen sind wir glücklicherweise nicht.
Heute beenden wir also unsere Abschlussphase, unsere letzte - naja ... so ist es geplant - Wiederholung. Langsam sieht man uns den Stress an. Beschäftigen wir uns nicht gerade mit einem strafrechtlichen Problem (diese Woche), gehen die Gedanken auf Wanderschaft. Klingt nicht gut, ist auch nicht gut. Berechnungen werden angestellt, Alternativen überlegt, der worst case durchgespielt. Der Gedanke, dass es sich um den ersten Versuch von insgesamt dreien (dank des Freischusses) handelt, macht es nicht unbedingt besser. An eine Wiederholung will erst einmal niemand denken. Das kommt dann danach, wenn man die Noten hat, schätze ich. Dann werden wir uns zuerst fragen: Ist uns das gut genug? Oder wir werden wahrscheinlich einfach denken: Egal, Hauptsache bestanden!
Hoffentlich wird das nicht schlimmer. Bis jetzt reicht ein Kamillentee abends vor dem Einschlafen aus, damit eine gewisse Beruhigung eintritt. Der letzte Tag vor der ersten Klausur ist auch schon verplant. An dem Tag soll kein einziger Gedanke verschwendet werden an "wenn" und "abers". (Wer's glaubt...)
Jetzt versuchen wir während der Ostertage etwas auszuschalten. Dann geht es ab Dienstag in den Schwerpunktbereich. Darüber berichten wir Euch dann nach den schriftlichen Prüfungen.

 

Bielefeld, 02.04.2015

"Ich zeige es jetzt allen" - Woche 40 Repetitorium

... so solle man sich ungefähr einen Monat vor dem Examen fühlen, ginge es um eine Kollegin und gute Freundin von uns. Als sie das erzählte, nahmen wir das leicht zweifelnd mit einer hochgezogenen Augenbraue zur Kenntnis, allerdings in der Hoffnung, dass genau das eintreten würde. Morgen ist nun dieser Stichtag (am 20. April steht die erste Prüfung an) und dieses Gefühl setzt tatsächlich ein. Noch nicht so berauschend, wie es eigentlich sein sollte. Aber man spürt schon diese schleichende Ungeduld. Noch zwei Wochen Wiederholung, davon eine im Zivilrecht und man spürt, dass es besser wird. Dass man loslegen möchte. Dass es gar nicht so schlimm war wie angenommen. Dass das Jahr kürzer, aber auch länger war als gedacht.

Nun ja... Bald haben wir unsere Chance, zu beweisen und dann wird sich zeigen, ob unser Konzept aufgegangen ist! ;)

 

Bielefeld, 19.03.2015

Sinnvolle Zeit - Woche 38+39 Repetitorium

Weitere zwei Wochen sind rum und wir sind uns mittlerweile sicher, dass diese sechs Wochen das Beste sind, was wir machen können. Vieles erschließt sich  erst jetzt so richtig und teilweise macht es sogar Spaß, weil es von Geistesblitzen und Aha-Erlebnissen nur so auf einen einprasselt. Am Ende der Woche steht nun als festes Ritual das gemeinsame Kuchen-Essen, das eine höchst motivierende Wirkung auf uns ausübt und uns immer auf den Samstagnachmittag freuen lässt.

Die Blog-Einträge werden wohl erst wieder nach dem Examen weiter geführt werden, denn im Moment sitzen wir nur am Schreibtisch (und das ist wirklich nicht spannend).

Drückt uns die Daumen für Ende April ;-)!

 

Bielefeld,  15.03.2015

Zum Schluss gibt's Kuchen - Woche 37 Repetitorium

Die erste Woche unseres Endspurts ist rum und daher gibt es KUCHEN!!! Den haben wir uns auch redlich verdient (denken wir). Auch wenn uns durch die Lösung sämtlicher POR/Grundrechte/Staatsorga/Europarechts-Klausuren größtenteils die Angst genommen wurde, sind wir dennoch erst am Anfang und die nächste Woche wird uns vor neue Herausforderungen stellen ;-) (z.B. Platzprobleme).

Wir wünschen Euch nun ein schönes sonniges Rest-Wochenende!

 

Bielefeld, 28.02.2015

"All-in" - Woche 36 Repetitorium

„Es gibt zwei Seiten des Examens: Die davor und die danach. Kommen Sie auf unsere Seite!“ Und bald wird dies auch der Fall sein. Nur fühlt sich das leider nicht wirklich danach an. Je näher der erste Klausurtermin rückt (20.04), desto weiter weg, desto unrealistischer erscheint uns das alles. Und leider, leider hat sich auch noch kein berauschendes Gefühl des Wissens breit gemacht– und das obwohl wir nun alles wiederholt haben… Zivilrechtsklausuren sind für uns immer noch ein Buch mit sieben Siegeln (oder vielleicht auch nur noch sechs, aber trotzdem!). Und das Examen schreiben und damit zeigen „was wir drauf haben“ wollen wir – äh – am liebsten auch noch nicht. Etwas beruhigt haben uns zwei Kolleginnen, die die gleichen Gefühle und Probleme hatten wie wir. Und sie haben ein tolles Examen geschrieben! Wir setzen jetzt alles auf die nächsten sechs Wochen! Da heißt es dann all-in. Und hoffentlich fühlen wir uns gewappnet und zuversichtlicher als heute.

Bis dahin halten wir Euch natürlich (aber etwas unregelmäßiger) auf dem Laufenden. Unsere Arbeitsergebnisse der letzten zwei Wochen findet Ihr zum Arbeitsrecht hier und zum Familien- und Erbrecht hier.

 

Bielefeld, 19.02.2015

Laptop im Ferienzustand - Woche 35 Repetitorium

Die Semesterferien haben begonnen und unsere Laptops gehen auf Standby...Das hohe Arbeitspensum zollt seinen Tribut. Fehlermeldungen, ewig lange Ladezeiten und komplett Abstürze - HILFE unsere Ausarbeitungen sind nicht mehr sicher! Deswegen bekommt Ihr unsere Ergebnisse dieser Woche (Familien- und Erbrecht) auch erst nächste Woche präsentiert. (Nein, das ist keine Ausrede à la "Mein Hund hat die Hausaufgaben gefressen", sondern bittere Realität, die eingeplant werden muss) Also gilt auch hier: Immer wieder auf externen Festplatten, USB-Sticks, bei Freunden und Verwandten zwischen zu speichern lohnt sich. Trotzdem lassen wir uns nicht aufhalten und arbeiten analog (handschriftlich) weiter.

 

Bielefeld,  12.02.2015

Planung - Woche 34 Repetitorium

Das Ende rückt näher. Letzte Woche haben wir Gesetzliche Schuldverhältnisse behandelt (die Ergebnisse gibt es hier) und nun sind es nur noch zwei bis drei Wochen bis es in die heiße Endphase geht.

 

Bielefeld, 05.02.2015

"Mensch analog" - Woche 33 Repetitorium

Wenn man begrüßt wird mit "Du bist psychisch aber noch fit, oder?" merkt man langsam, dass die Zeit bist zum Examen kürzer wird.
Ja, danke, uns geht es insgesamt und grundsätzlich gut. Unsere Essgewohnheiten haben sich nicht geändert, wir schlafen ausreichend und führen weiterhin ein Leben neben der Examensvorbereitung (ja das gibt es!). Wir sind also noch keine "Menschen analog". (Diesen Ausspruch haben wir unserem Unirep-Prof geklaut, der diesen aber im Zusammenhang mit Haustieren als Familienangehörige, die trotzdem als Sache behandelt werden und nicht als "Mensch analog", fallen ließ. Wir haben den Ausspruch für gut befunden und gebrauchen ihn also nun für eigene Zwecke). Das wird auch bestimmt noch bis Anfang März dauern. Dann kommen die sechs Wochen Lernmarathon, die wahrscheinlich erst unsere 100 % fordern werden. Dann kann es passieren, dass wir nicht mehr ausreichend schlafen. Aber dann ist es auch bald vorbei. Wir empfehlen, Kraftreserven anzulegen, um einen Endspurt hinlegen zu können. Ob das eine gute Strategie ist, erzählen wir Euch dann Ende April! ;)

Unsere Arbeitsergebnisse dieser Woche findet Ihr hier.

Bielefeld, 29.01.2015

Verständnisprobleme und das Quäntchen Glück – Woche 32 Repetitorium

Zurzeit kursiert auf facebook ein Bild aus der Feder von „omnimodo facturus“, welches folgenden Ausspruch trägt:

 

„Es geht nicht ums stupide Auswendiglernen von Schemata, sondern ums Verständnis. – Bitch please.“

 

Dieses und vor allem auch die Woche Baurecht, die bei uns bisher leider noch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen hat (Ergebnisse gibt’s trotzdem hier), führt uns zu der einfachen Frage: Stimmt das?

Dagegen spricht schon die mangelnde Zeit: Möchte man zum Examen hin wirklich alles verstanden haben, braucht man nicht nur ein Jahr Vorbereitungszeit. Zum reinen Auswendiglernen ist das Jahr auch schon knapp bemessen. Vieles wird in diesem Jahr zwar nur wiederholt, aber das meiste muss man doch neu erlernen oder auf Examensniveau trimmen. Und erst, wenn man alle Materien im Ansatz verstanden hat, ergibt sich der ultimative Zusammenhang zwischen den einzelnen Gebieten und vieles fällt einem leichter. So löst sich jetzt BGB AT viel einfacher als noch im ersten Semester. Am größten ist wohl der Effekt aber bei Staatsorganisationsrecht (also nicht verzagen!). Ein generelles Verständnis ist also grundlegend und wichtig. Reicht das aber aus, um Klausuren zu bestehen? Die Frage, die von Erstsemestern und anderen Anfängern grundsätzlich gestellt wird, ist die, nach dem Auswendiglernen von Gesetzen. Das muss man schon mal nicht! Um Klausuren zu lösen, braucht man aber Dinge, die sich nicht nur aus dem bloßen Verständnis ergeben. So existieren Meinungsstreite, von denen man etwas gehört haben muss, die man gelernt haben muss, um sie anwenden zu können. Allein Verständnis wäre da nicht ausreichend. Definitionen von Begriffen, die man zwar verstanden hat, weiß man trotzdem nicht sofort auswendig. Und in einer Strafrechtsklausur müssen vor allem Definitionen aus der Feder fließen. Wenn man da erst sein ganzes Verständnis zusammen kramen muss, ist die Zeit schneller um als gedacht.

In dem Zusammenhang würden wir den oben genannten Satz folgendermaßen ummodeln:

 

Es geht nicht nur ums stupide Auswendiglernen von Schemata, sondern auch ums Verständnis und ganz gewiss um ein Quäntchen Glück. – Bitch yeah! ;)

 

Bielefeld, 24.01.15

Es läuft! - Woche 31 Repetitorium

Und schon wieder ist fast eine Woche rum...

Einerseits rennt die Zeit, andererseits kommen wir aber auch wirklich gut voran.

Unseren Plan halten wir zum Ende hin wohl gut ein und sparen uns (hoffentlich) auch noch ein bis zwei Wochen.

Das kommt uns zudem auch sehr gelegen: Nach Abschluss der Wiederholung, Aufarbeitung und Neuerlernung wollen wir vor dem Examen den ganzen Stoff noch einmal wiederholen, um unser Wissen zu festigen. Dafür planen wir mittlerweile schon 6 Wochen Zeit ein. Parallel zu den Klausuren wollen wir dann drei Wochen Zivilrecht, zwei Wochen Öffentliches Recht und eine Woche Strafrecht machen. Eine Woche vor dem Examen werden wir dann (versuchen) uns nochmal zu entspannen und NICHT in die Bücher zu schauen (*räusper*). Es beginnt dann auch schon das neue Semester und damit auch der Schwerpunktbereich.

Die Rubrik Schuldrecht ist diese Woche nun fertig geworden, die Arbeitsergebnisse findet Ihr
hier. Nächste Woche werden wir das letzte Mal Öff. Recht in Form von Baurecht machen. Wir Ihr seht, ist auch unsere Seite bald "vollständig" (wir haben schon Ideen, wie es weitergehen sollJ ).

 

Bielefeld, 14.01.14

Neuigkeiten

Unsere Homepage baut sich durch unser Rep auf und ist daher jetzt vollständig!

Das Examen ist geschrieben (!) insgesamt gibt es zwar weniger neue Beiträge, aber wir hören noch nicht auf ;-)

Neuer Blogeintrag

Rubrik eröffnet: Brüssel

Literatur jetzt mit Leseproben

Neues in und um Bielefeld

Eilmeldung

Das JPA Hamm lässt keine Verwaltungspraktika in privat organisierten Institutionen zu, auch nicht wenn sie öffentliche Aufgaben wahrnehmen!

Merkblatt unter Praktikumsberichte

Neuster Stand: Auschwitz-Prozess

Die Nebenkläger verlangen die Ladung eines bereits verurteilten SS-Wachmanns Oskar Gröning, der zur gleichen Zeit wie der Angeklagte in Auschwitz eingesetzt worden war. Dieser könnte mangels Rechtskräftigkeit seines Urteils sich auf ein Aussageverweigerungsrecht stützen.

Weiterhin kündigte die Verteidigung an am 29.04. eine Aussage des Angeklagten zu verlesen.

Es wird ebenso keine Reise in die USA geben um weitere Überlebende zu vernehmen.

 

15.04.2016

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© Franziska Wiesner & Michaela Wördehoff