myJurazone
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Inhaltsverzeichnis

 

  1. Auf zum Endspurt- Woche 30 Repetitorium
  2. Weihnachtsferien - Woche 29 Repetitorium
  3. (Mehr oder weniger) Angemeldet - Woche 27+28 Repetitorium
  4. Die Angst vor dem Versagen- Woche 26 Repetitorium
  5. Wortschaftserweiterung und Übung macht den Meister - Woche 25 Repetitorium
  6. "Der Weg des geringsten Widerstands" - Woche 24 Repetitorium
  7. "Mitschreiben ist wichtig!" - Woche 22+23 Repetitorium
  8. "Sie brauchen nicht mitzuschreiben, es steht alles im Skript!" - Woche 21 Repetitorium

 

Auf zum Endspurt - Woche 30 Repetitorium

Weihnachten ist wieder vorbei und es geht erneut los mit dem ganzen Lernen. Über die Feiertage hat die Familie selbstverständlich den natürlichen Wettkampf zwischen Examensvorbereitung und Zeit mit der Familie verbringen gewonnen, so dass wir (mehr oder weniger) erholt in den Endspurt gehen können. Feiertage sollte man also auf keinen Fall als Lernzeit miteinplanen, da das immer schiefgehen wird.

 

Diese Woche haben wir noch ziemlich entspannt mit Strafrecht (Delikte gegen die Person) angefangen und steigern uns dann nächste Woche in das tiefste Zivilrecht. Unsere Arbeitsergebnisse der Woche findet Ihr hier. Nächste Woche besuchen wir außerdem ein Seminar zum Europarecht, auf das wir uns schon sehr freuen.

Solche Auszeiten vom „normalen“ Lernen sollte man sich unbedingt gönnen, um eigenen Interessen im Stoffmeer „Jura“ nachzugehen. Schließlich muss man letztendlich, um gut durch die Examensvorbereitung zu kommen, immer ein Ziel vor Augen haben und durch solche Angebote wird man in seinem Leidensweg bestätigt.

 

Wir wünschen Euch ein frohes neues Jahr und viel Erfolg vor allem in Eurem Weg zum Examen!

 

Bielefeld, den 08.01.15

Weihnachtsferien- Woche 29 Repetitorium

Mit dem letzten Rest an Kraft, die wir haben, wünschen wir Euch "Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!".

Unsere Arbeitsergebnisse zu den verschiedenen Vertragsverhältnissen findet Ihr hier.

 

Wir melden uns dann wieder im neuen Jahr.

 

Bielefeld, den  16.12.14

(Mehr oder weniger) Angemeldet- Woche 27 + 28 Repetitorium

Die Anmeldung zur ersten juristischen Prüfung ist ein Schritt, der viel Überwindung kostet. Als wir all unsere Dokumente beisammen hatten (es sind ganz schön viele), - es lohnt sich, rechtzeitig anzufangen! (Eine Übersicht findet Ihr bei Justizprüfungsamt) - hatten wir noch vor, selber hinzufahren. Am Tag des Aufbruchs wurden wir kollektiv krank. Anmelden ist stressig. Anscheinend wollte uns unsere Psyche mitteilen, dass wir noch nicht so weit sind. Allen Widerständen zum Trotz, schickten wir die Dokumente einen Tag später per Einschreiben (mit Rückschein).
Noch am gleichen Tag gab es einen eher unerfreulichen Anruf: Das Datum der Unterschrift auf der Praktikumsbescheinigung war zu früh datiert. Falls kein neuer Nachweis darüber erbracht werden könne, würden nur zwei Wochen anerkannt werden. Zum Glück konnte dieser Nachweis beschafft werden.

(Hinweis 1: Achtet auf das Datum! Lasst Euch die Bescheinigung erst am letzten Tag ausstellen, im Zweifel vordatieren. ;)
Hinweis 2: Setzt Euch mit Eurem Prüfungsamt auseinander, ob das Praktikum, das Ihr machen wollt, auch wirklich anerkannt wird!)

In spätestens zwei Wochen erwarten wir die Zulassungsbestätigungen. Nun wird es ernst. Ein Zurück gibt es nicht mehr. Aber es sind ja immerhin noch 4 Monate! Die Müdigkeit nimmt (mit schlechterem Wetter) genauso wie der Stresspegel zu. Wir erwarten mit Sehnsucht die Weihnachtsferien (aber ob die durch die Familenfeiern weniger stressfrei werden?! ;) ).

 

Letzte Woche haben wir uns mit den restlichen Vermögensdelikten beschäftigt. Die Ergebnisse dazu findet Ihr hier.

Diese Woche und die kommende gehen wir die einzelnen Vertragstypen durch, deswegen findet Ihr das Endergebnis dieser zwei Wochen auch erst nächste Woche. Nächstes Jahr kommen dann die restlichen Verträge. In den Ferien werden wir uns etwas mit dem Schadensrecht auseinandersetzen.

 

Bielefeld, den 10.12.2014

Die Angst vor dem Versagen - Woche 26 Repetitorium

Wir haben mitbekommen, wie unser Semester innerhalb von drei Jahren ausgedünnt wurde. Wir wurden weniger und wunderten uns nicht weiter darüber, da uns am Anfang gesagt wurde, dass die Abbrecherquote von Jura sehr hoch ist. Selber haben wir (noch) nie daran gedacht, das Handtuch zu werfen. Wir hatten mehr oder weniger Spaß an den Lehrinhalten und ein klares Ziel vor Augen: Das Staatsexamen, das jedoch noch in weiter Ferne lag. Je näher das Ziel jedoch rückt, desto unwirklicher erscheint es. Mehr oder weniger ernsthaft haben wir seit unserer Examensvorbereitung über "Ausweichmöglichkeiten" nachgedacht. Das erste Mal verstanden wir die hohe Abbrecherquote. Wir geben zu, wir haben Angst vor dem Versagen. Fünf Monate klingen zwar lang, fühlen sich aber an, als wäre das Examen schon die nächsten Tage. In fünf Monaten bleibt uns noch Zeit genug, um unsere Lücken zu schließen; gefühlt haben wir aber noch keine Ahnung. Darüber nachzudenken macht es noch schlimmer, als einfach stumpf weiter zu lernen.
Natürlich haben wir ein Feedback durch den Klausurenkurs. Unsere Arbeiten sind durchweg (wenn auch nicht immer toll) bestanden. Trotzdem schaffen wir es nicht, die Zweifel von uns zu schieben. Berichte anderer Examenskandidaten bestärken uns nicht gerade. So soll die Examensnote vom reinen Glück abhängig sein. Dem Glück, die richtige Klausur am richtigen Tag zu bekommen. Wir sind aber Menschen, die nicht wirklich auf das Glück vertrauen und fleißig weiter lernen (und zweifeln).

Einzig und allein ein Blick auf unseren Wochenplan lässt uns erleichtert aufatmen. Wir sind gut im Rennen!

 

Die Ergebnisse dieser Woche zum Zwangsvollstreckungsrecht findet Ihr hier.
 

Bielefeld, den 27.11.14

Wortschatzerweiterung und Übung macht den Meister - Woche 25 Repetitorium

„Das Ziel des Jurastudiums ist es, dass die Diskrepanz der Wörter, die man hört/benutzt, mit denen die man versteht, auf null zu reduzieren.“ So ungefähr fasste ein Unirep-Professor den Sinn des Jurastudiums zusammen. „Wenn dies geschehen ist, dann kann man das Examen bestehen.“ Bei der Klausurbesprechung wurde uns gesagt, dass man möglichst viele Klausuren schreiben muss, denn dann könne man „ein gutes Ergebnis im Examen erzwingen“. Durch die Übung im Klausurenschreiben erkenne man, dass immer wieder die gleichen Probleme auftauchen und die könne man dann irgendwann lösen.

 

Die Wortschatzerweiterung allein reicht nicht. Selbst wenn ein Wort verstanden wird, muss der Sinn auf den konkreten Fall richtig angewendet werden können. Damit kommen wir also zur Übung durch den Klausurenkurs. Wenn man gut ist, schreibt man an die 80 Klausuren während des Jahres der Examensvorbereitung. Natürlich existieren Grundlagenprobleme, selbst diese können jedoch in vielen verschiedenen Varianten in der Klausur auftauchen. Geschweige dann die ganzen anderen Streitigkeiten, von denen man ein- oder zweimal (wenn überhaupt) etwas gehört hat. Also kann man nicht davon sprechen, dass man nach 80 Klausuren und seien es 120 immer wieder die gleichen Probleme erkennt. Außerdem ist jedem klar, dass schon ein ausgetauschtes Wort zu einer unterschiedlichen Lösung führen kann. Da finden wir es schon fast problematisch, einen Fall schon einmal gelöst zu haben oder die Rechtsprechung dazu gelesen zu haben. Wir bekennen hiermit feierlich, dass wir zu dem Teil der Studierenden gehören, die lieber dann eine halbe Stunde vor der Klausur sitzen und sich überlegen „wie das denn doch noch mal war“. Eher sollte man die Klausurentechnik lernen. Wie gehe ich an eine Klausur heran? Wo spreche ich welches Problem an? Wie behandle ich das Problem?

Einen interessanten Aufsatz über eine Studie zur Benotung im Examen findet Ihr hier.

 

Unsere Ergebnisse dieser Woche zum Erkenntnisverfahren (Zivilverfahrensrecht) findet Ihr hier.

 

Bielefeld, den 19.11.2014

"Der Weg des geringsten Widerstandes" - Woche 24 Repetitorium

"Es geht hier um Klausuren, nicht um rechtswissenschaftliches Denken. Die rechtswissenschaftliche Wahrheit können Sie wo anders suchen." In diesen Sätzen offenbart sich leider der Mittelpunkt der Examensvorbereitung. Meinungen müssen klausurtaktisch vertreten werden, damit man sich nichts abschneidet. Diese Weisheit vermittelte uns unser Unirep Professor für das Arbeitsrecht und klang etwas frustriert. Doch sie brachte uns trotzdem zum Schmunzeln. Insgesamt ist doch fast das ganze Studium reine Klausurtaktik. Die eigene Meinung vertritt man höchstens in (guten) Seminaren und Probeklausuren. Trotzdem ist langsam das Ende in Sicht.

Nächste Woche bereiten wir unsere Anmeldung für das Examen vor.

Unsere Arbeitsergebnisse zum Kommunalrecht findet Ihr hier.


Bielefeld, der 13.11.14

"Mitschreiben ist wichtig" - Woche 22+23 Repetitorium

Um gleich zu Anfang ein "Wir wussten es doch" von uns zu geben: Letzte Woche beim Unirep erklärte uns unser Prof, dass das Mitschreiben in einer Vorlesung sehr wichtig sei. Wir schmunzelten dabei natürlich - in Gedanken an den Crashkurs des kommerzielen Reps. Mitschreiben sei wichtig, da man dabei eigene Denkarbeit leisten müsse. Man schreibe ja nicht Wort für Wort des Dozenten mit, sondern kürze, schreibe nur die wichtigsten Inhalte auf. Wir fühlten uns bestätigt.

 

Sonst war die letzte Woche leider nicht sehr ergiebig. Wir befanden uns in einem Tief, dass sich erst gegen Ende der Woche lichtete. Und begegneten dabei einem Phänomen, dass wohl nur Jurastudenten in der Examensvorbereitung kennen. Der Samstag, der 01.11, war ein Feiertag! Darüber freut sich kein Mensch. Wieso kann der Feiertag auch nicht innerhalb der Woche sein. Wir freuten uns. Für uns bedeutete der Feiertag: Ausschlafen, kein Klausurenkurs, aber auch vor allem genug Zeit zu haben, um die Defizite der Woche nachzuholen. Somit verbrachten wir den freien Samstag mit Schuldrecht AT (, was wir uns aber auch selber zuzuschreiben hatten). Was wir dabei gemerkt haben: Tiefs kommen und gehen. Und man sollte sich, falls es soweit kommt, keinesfalls dazu zwingen, weiter zu arbeiten, obwohl man keinerlei Motivation hat. Dann kommt man auch zu keinen Ergebnissen. Man sollte aber unterscheiden können: Das "ich habe keine Lust, ich würde jetzt viel lieber..." ist keine Rechtfertigung, um die Arbeit ruhen zu lassen. So kommt man auch nicht ans Ziel, denn es gibt immer irgendetwas, das man jetzt viel lieber machen würde als lernen. Es geht vielmehr um diese Art der Motivationslosigkeit, die einen am Sinn und Zweck der ganzen Lernerei zweifeln lässt. Die dauert zwei, drei Tage. Vielleicht auch eine Woche. Dieses Tief geht aber auch wieder.


Solche Phasen muss man einplanen! Wir haben das am Anfang nicht gemacht, glücklicherweise aber in einigen Fächern schneller gearbeitet, so dass wir einen Monat "Luft" hinten haben. So konnten wir uns erlauben, letzte Woche nur die Unirep-Vorlesungen zu besuchen und sonst eher nebenbei, ein bisschen Schuldrecht zu machen. Samstag ging es uns wieder gut. Und diesen Montag haben wir sogar unser Wochenpensum (das ehrlich gesagt auch etwas überschätzt geplant war) geschafft. Wir bereiten uns nun schon auf nächste Woche vor, nämlich auf Kommunalrecht, einem Rechtsgebiet, das wir während des Studiums auch eher schlecht als recht nachgearbeitet haben. Aber auf jeden Fall sind wir motiviert und bereit!

 

Unsere Arbeitsergebnisse dieser und letzter Woche zum Schuldrecht AT findet ihr hier.

Bielefeld, den 05.11.14

Sie brauchen nicht mitzuschreiben, es steht alles im Skript - Woche 21 Repetitorium

Da wir doch noch einige Lücken im Handels- und Gesellschaftsrecht sowie Arbeitsrecht haben, entschieden wir uns, bei Jura Intensiv (einem kommerziellen Rep, JI) einen Crash-Kurs zu besuchen. Angeboten wurde ein kompletter Crash-Kurs durch alle Rechtsgebiete an drei Wochenenden. Es bestand aber auch die Möglichkeit, nur einige Kurse zu buchen. Diese egriffen wir für die oben genannten Rechtsgebiete, so dass wir am Sonntagmorgen vor den Kursräumen von JI standen. Für ein solches Angebot waren wir dann doch bereit, unseren freien Tag zu opfern. Der Kurs sollte 9:30 beginnen und sechs Stunden gehen. Die Kursgröße war mit ca. 24 Teilnehmern sehr angenehm.
Arbeitsrecht haben wir bisher weder gehört, noch selber nachgearbeitet. Wir konnten nur mit Allgemeinwissen aufwarten. Trotzdem haben wir nicht viel Neues gelernt. Besonders für eine Fallbearbeitung würde es nicht reichen. Natürlich war es nur ein Tag, jedoch geht man bei einem Crash-Kurs eher davon aus, dass hauptsächlich Fälle gelöst werden und auf Examensprobleme eingegangen wird. Zum Beispiel wurde vom Kursleiter nicht ein einziges Mal das faktische Arbeitsverhältnis erwähnt. Da der Kursleiter früher gehen musste (15:30 Uhr) konnten wir Handels- und Gesellschaftsrecht nicht beginnen. Das holen wir diesen Samstag nach.

Ein Vorurteil bestätigte sich jedoch: Der Satz, den wir (als eifrige Mitschreiber) am häufigsten hörten war "Sie brauchen nicht mitzuschreiben. Das befindet sich alles im Skript". Anscheinend sind für Kursleiter eines kommerziellen Reps Jurastudenten, die mitschreiben, damit sie es vielleicht einmal geschrieben im Kopf behalten, eine rare Spezies. Wir waren auch nur zu dritt, die mitgeschrieben haben. Am Schluss haben wir ein Skript bekommen, das wir doch "nacharbeiten können". Es seien auch "ganz viele Fälle drin, die schon im Examen gelaufen sind". Das Gute am Uni-Rep ist dann wohl doch, dass man eher einen Schwerpunkt setzt auf Fälle, die im Examen laufen könnten und nicht schon gelaufen sind.

 

Die Arbeitsergebnisse dieser Woche zum Verwaltungsrecht findet Ihr hier.

 

Bielefeld, 26.10.2014

Neuigkeiten

Unsere Homepage baut sich durch unser Rep auf und ist daher jetzt vollständig!

Das Examen ist geschrieben (!) insgesamt gibt es zwar weniger neue Beiträge, aber wir hören noch nicht auf ;-)

Neuer Blogeintrag

Rubrik eröffnet: Brüssel

Literatur jetzt mit Leseproben

Neues in und um Bielefeld

Eilmeldung

Das JPA Hamm lässt keine Verwaltungspraktika in privat organisierten Institutionen zu, auch nicht wenn sie öffentliche Aufgaben wahrnehmen!

Merkblatt unter Praktikumsberichte

Neuster Stand: Auschwitz-Prozess

Die Nebenkläger verlangen die Ladung eines bereits verurteilten SS-Wachmanns Oskar Gröning, der zur gleichen Zeit wie der Angeklagte in Auschwitz eingesetzt worden war. Dieser könnte mangels Rechtskräftigkeit seines Urteils sich auf ein Aussageverweigerungsrecht stützen.

Weiterhin kündigte die Verteidigung an am 29.04. eine Aussage des Angeklagten zu verlesen.

Es wird ebenso keine Reise in die USA geben um weitere Überlebende zu vernehmen.

 

15.04.2016

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© Franziska Wiesner & Michaela Wördehoff