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Inhaltsverzeichnis

 

  1. "Es mangelt uns nicht an Verstand, sondern an Mut..."- Woche 10 Repetitorium
  2. Und wie sehnen uns nach Abwechslung - Woche 9 Repetitorium
  3. "Der Anfang anzufangen ist schwer" - Woche 8 Repetitorium
  4. Da war doch was -Woche 7 Repetitorium
  5. Zeitproblme im positiven wie im negativen Sinne - Woche 6 Repetitorium
  6. Die Ententheorie - Woche 5 Repetitorium
  7. Schneller als gedacht - Woche 4 Repetitorium
  8. So schlimm ist Staatsorga dann doch nicht - Woche 3 Repetitorium
  9. ... - Woche 2 Repetitorium
  10. Vertraue nie einem Kaufmann! - Woche 1 Repetitorium

"Es mangelt uns nicht an Verstand, sondern an Mut..." - Woche 10 Repetitorium

Fazit

  1. Erste Klausurergebnisse besser als erwartet.
  2. Der Zeitplan ist mithin hinüber...
  3. Schuldrecht wird vorgezogen.

 

Am Dienstag haben wir unsere erste Klausur aus dem Klausurenkurs zurückbekommen und siehe da, wir waren selber erstaunt über die doch nicht niedrige Punktzahl. (In diesem Satz zeigen sich übrigens zwei Charakteristika von Juristen: Doppelte Verneinungen und den Unmut Noten preiszugeben.)
Leider war diese Strafrechtsklausur die einzige, die wir abgegeben haben, sodass wir sobald keine neuen Ergebnisse erwarten. Hier ist uns klar geworden, dass das was einer unserer Bielefelder Professoren stets predigt, tatsächlich stimmt: "Den Bielefelder Studenten mangelt es nicht an Verstand, sondern an Mut." Ein Satz der sicherlich verallgemeinerungsfähig ist und an allen deutschen Hochschulen auftritt. Daher nun unser guter Vorsatz: Mehr Klausuren abgeben bzw. mehr Vertrauen in unser Können zu haben. 

 

Als kurzes Zwischenergebnis möchten wir in Woche 10 festhalten, dass jeder Zeitplan nur grobe Strukturierung vorgibt und nicht zu 100 % eingehalten werden kann. So haben wir die sachenrechtlichen Themen, die wir in einer Woche fertig haben wollten, in zwei gemacht. Falls das passieren sollte: Auf keinen Fall Panik kriegen, irgendwo anders, holt man diese Zeit wieder auf!

 

Zusätzlich ist uns an unserer Planung aufgefallen, dass wir auf jeden Fall Schuldrecht vorziehen sollten und nicht irgendwann Anfang nächsten Jahres wiederholen sollten. Dazu ist es zu wichtig (leider).

 

Bielefeld, 21.06.2014

Und wir sehnen uns nach Abwechslung - Woche 9 Repetitorium

Fazit

  1. Die Luft ist raus.
  2. Es bringt nichts, etwas - kurz nachdem man das Thema gehört hat - sofort zu wiederholen, da es dann keinen Aha-Effekt gibt.
  3. Wir warten auf die ersten Klausurenkurs-Ergebnisse.

 

Es lag diese Woche wirklich nicht am Thema, aber die Luft ist einfach raus… Viele von Euch haben bestimmt schon von der neuen Studie zu den Examensnoten und der Examensvorbereitung an verschiedenen Universitäten gehört.
Und in einem Punkt geben wir ihr absolut Recht: Nach Woche 8 bzw. in der Woche 9 hat man einen absoluten Tiefpunkt. Ein Grund wurde nicht genannt. Man könnte daran denken, dass man zu diesem Zeitpunkt die ersten Klausurenkurs-Ergebnisse erhält (, die eventuell nicht so toll ausfallen) und damit die erste Motivation erst einmal genommen ist. Aber das kann es nicht allein sein, denn wir haben (da wir est später mt dem Klausurenkurs angefangen haben) noch keine Ergebnisse. Also muss es irgendetwas anderes sein. Langsam schleicht sich der gleiche Trott ein. Auch wenn es sich um unterschiedliche Themen handelt, bringt es uns nicht wirklich eine Abwechslung. Wir hoffen, dass die kommenden Feiertage, die wir wirklich zur Entspannung nutzen werden, und aus dem Tiefpunkt rausholen.

 

Europarecht war zwar aufbauend, weil Dank dem Unirep schon bekannt, aber genau deswegen waren wir diese Woche nur am Zusammenfassen und haben nichts Neues gelernt. Auf die Ergebnisse müsst ihr noch etwas warten, Ende nächster Woche gibt es dafür gleich doppelt so viel Neues.

 

Bielefeld, 14.06.2014

"Den Anfang anzufangen ist schwer" - Woche 8 Repetitorium

Fazit

  1. Es ist schwierig, etwas anzufangen, das man von Anfang an versucht, nach hinten zu schieben.
  2. Wer wagt, der gewinnt.
  3. Manche Dinge brauchen ihre Zeit.

 

Wir haben es lange vor uns hergeschoben. Mit uns gehadert. Doch Montag war es soweit: Wir stellten uns Sachenrecht. Unsere Abneigung gegenüber Sachenrecht können wir uns selber nicht ganz erklären, trotzdem kostete es viel Überwindung damit anzufangen. Wir hatten uns mit dem Pensum der Woche überschätzt. Sachenrecht, bzw. Dinge, die man nicht mag, brauchen Zeit. Viel Zeit und viel Geduld. Erleichtert gehen wir in die nächste Woche, in der Europarecht ansteht.

Wie geht man aber mit den Dingen um, die man eigentlich gar nicht lernen möchte, aber lernen muss?

Hilfreich ist ein gutes Buch. Vieweg/Werner zum Beispiel vereinfachte uns das Lernen. Weiterhin ist es wichtig, solche Dinge gemeinsam zu erarbeiten. Alleine fehlt einem zu oft die Motivation und man verschiebt es dann doch wieder. Außerdem hilft es, wenn man sich nur kleine Ziele steckt. Auch kleine Erfolgserlebnisse steigern das "am Ball bleiben". Man muss nicht das Buch auf einmal lesen. Es reicht, wenn man sich den Text in kleine Abschnitte einteilt. Auch ein Kapitel kann sehr lang sein. In Oberpunkten aufgeteilt, erscheint es nicht mehr schwierig. Damit man sehbar einen Erfolg aufweisen kann, markiert man sich am besten die Abschnitte mit Post-Its. Dann liest man "nur noch" bis zu nächsten Post-It. Der Abschnitt danach ist aber auch gar nicht "so lang", den kann man also hinterher schieben. Und so hat man nach und nach ein Buch durch.

Übernächste Woche geht es weiter mit Sachenrecht. Hoffentlich halten wir uns selber daran, Dinge nicht unnötig auszuschieben.

 

Unsere Arbeitsergebnisse findet ihr hier.

 

Bielefeld, 07.06.2014

Da war doch was - Woche 7 Repetitorium

Fazit

  1. Ein gesundes Halbwissen reicht nicht für das Examen.
  2. Examensvorbereitung durch Unterlassen
  3. Erste Zweifel: Klausurenkurs

 

Freitag, 13 Uhr, Öffentlichrechtliche Klausur, Schwerpunkt Verwaltungsrecht (Rechtmäßigkeit eines Kostenbescheids nach Ersatzvornahme). Wir fangen an und erstellen eine Lösungsskizze. An jedem Problem sagt eine von uns: "Da war doch was!" Die andere nickt und fragt: "Ja, aber was?" Erleichtert, dass wir das Problem entdeckt haben, aber frustriert, dass uns die Meinungen des Streits fehlen. Im Examen später, werden wr auf jeden Fall kein Problem damit haben, uns etwas auszudenken. Unsere Kreativität kennt keine Grenzen. ;) Fraglich ist, ob das ausreicht. Genügt es, wenn man einen Streit erkennt und sich selber dazu Pro- und Contra-Argumente sucht? Oder muss man tatsächlich alle Theorien auswendig lernen? Problematisch dabei ist die sogenannte Häkchentheorie (ein guter Freund von uns hat diesen Begriff geprägt): Danach sucht der Korrektor einer Klausur nur nach Schlagworten. Findet er diese nicht, gibt es kein Häkchen und ohne Häkchen keinen Punkt. Also sind Begrifflichkeiten wichtig. Andererseits bringt es auch nichts Namen der Theorien auswendig zu lernen, aber die Ansicht dahinter nicht zu verstehen. Bei den meisten Streitigkeiten geht es nur um Auslegung. Dann gibt es entweder eine weite oder eine enge (nicht zu vergessen, die vermittelnde) Ansicht oder man geht nach Wortlaut, Sinn und Zweck und Historie. Insgesamt ist ein Problembewusstsein also doch wichtiger als reines Auswendiglernen (da man im Zweifel einen Black-Out haben könnte und alles auswendig Gelernte in dem Augenblick nichts mehr hilft).

 

In diesem Zusammenhang fallen uns auch die Schlagworte "Examensvorbereitung durch Unterlassen" ein, die von unserem Öff-Rechts-Rep Prof kommen. Man hört/liest etwas und vergisst es nicht mehr. Eine gesteigerte Form des "Da war doch was".

 

Außerdem kommen bei uns erste Zweifel auf hinsichtlich unseres Halbwissens. Wir fragen uns, ob es sich lohnt, den Klausurenkurs mitzumachen, wenn wir im Grunde noch gar nicht so weit sind mit der Nachbereitung. Wir bekommen eine Klausur vorgesetzt, die wir nur teilweise lösen können.
Bringt das was?

Ja!! Nur so lernt man mit der Situation umzugehen, die einen eventuell im Examen treffen kann. Man versucht das Beste daraus zu machen. Außerdem wiederholen wir so Dinge, die examensrelevant sind und die wir bisher noch nicht auf dem Schirm hatten. Also eine gute Übung für den Ernstfall. Und es gibt uns Hinweise, wo unsere Schwächen liegen, die wir dann in der Nachbereitung angehen können.
Hier die Empfehlung: Geht zum Klausurenkurs!

 

Die Arbeitsergebnisse dieser Woche findet ihr hier.

 

Bielefeld, 30.05.2014

Zeitprobleme im positiven wie negativen Sinne - Woche 6 Repetitorium

Fazit:

 

  1. Wir halten unseren Plan nicht mehr ein.
  2. Klausurenkurs ist hilfreich und muss sein, ist aber zeitraubend.
  3. Trotzdem kommen wir gut voran.

 

Woche 6 und schon halten wir uns nicht mehr an den Plan. Wir ziehen vor, schieben nach hinten und blicken nicht mehr durch. Das liegt wohl daran, dass wir erstens eine Vermeidungsstrategie verfolgen (bloß kein Sachenrecht, bloß kein Sachenrecht) und zweitens etwas ungenau geplant haben. So haben wir für die Delikte Brandstiftung und Verkehrsstraftaten eine komplette Woche vorgesehen. Die haben wir heute und gestern komplett geschafft und somit eine ganze Woche aufgeholt. In den nächsten Tagen müssen wir unseren Plan wohl etwas überarbeiten.

 

Letzte Woche haben wir unsere erste Klausur im Klausurenkurs geschrieben. Die fünf Stunden gingen erstaunlich schnell vorbei. Unsere Vorsätze "durchhalten und abgeben" haben wir eingehalten. Es handelte sich um eine Strafrechtsklausur, in der wir einen "Ehrenmord" prüfen mussten. War ganz in Ordnung. Für eine Examensklausur auf jeden Fall super (da hat man sich davor ja nochmal alle Definitionen und Streitigkeiten angesehen ;) ). Nun warten wir gespannt auf unser Ergebnis.

Doch daraus ergibt sich auch gleichzeitig ein Problem: Die Klausuren werden natürlich besprochen. Da freitags und samstags jeweils eine Klausur geschrieben wird, finden die Besprechungen dazu (ca. einen Monat später) montags und dienstags statt. Durch diese Besprechung fehlen uns ganze vier Stunden im Plan. Ob wir dahin gehen, steht außer Frage. Man muss ja wissen, "wo man die Punkte gelassen hat. Wenn man nur 8 [yippieh] von 18 bekommt, hat man immerhin 10 auf dem Weg liegen gelassen", so auch ein guter Kollege von uns. Allerdings wollen/können wir auch nicht bis 20 Uhr arbeiten. Ab einem gewissen Zeitpunkt passt einfach nichts mehr in den Kopf rein. Dann lernt man auch nichts mehr. Also ist es nicht sinnvoll, so lange in der Uni zu bleiben. Wo wir die Zeit nun einsparen oder hernehmen sollen, wissen wir noch nicht. Die Alternative, Vorlesungen ausfallen zu lassen, steht im Raum, weil uns auch aufgefallen ist, dass von 10-12 Uhr unsere effektivste Zeit ist. Eine richtige Lösung ist das aber noch nicht.

 

Unsere Arbeitsergebnisse dieser Woche findet ihr im Gesellschaftsrecht und in Strafrecht - Sonstige Delikte.

 

Bielefeld, 24.05.2014

Die Ententheorie - Woche 5 Repetitorium

Fazit:

  1. Die Grundrechte zu wiederholen schafft man an wenigen Tagen.
  2. Wir nehmen zurück: Gesellschaftsrecht liegt uns gar nicht.
  3. Wir sind bereit für den Klausurenkurs.

 

Die Grundrechte sind geschafft. Und das auch schon am Dienstag. Im Nachhinein hätten wir uns dafür mehr Zeit lassen sollen, da der zweite Teil des Gesellschaftsrechtes wartete. Nicht nur, dass es sich um Gesellschaftsrecht handelt, es scheint auch kein Ende zu nehmen. So kämpfen wir uns seit Mittwoch, bis voraussichtlich kommenden Donnerstag, durch den zähen Stoff zu OHG und KG.

 

Eine nette Abwechslung erlebten wir durch den vierstündigen Europarechtskurs am Mittwoch. Durch die Überschneidung mit dem zivilrechtlichen Rep waren nur wenige Studierende anwesend, sodass ein sehr effizientes Lernklima möglich war. Hier begegnete uns auch die sogenannte "Ententheorie": "Es quakt wie eine Ente, sieht auf wie eine Ente und schwimmt wie eine Ente, also ist es eine Ente!" (kann man übrigens unter "Ententest" googlen)

Danach werden Gegenstände, in der Rechtswissenschaft Institutionen und Regelungen anhand ihres äußeren Erscheinungsbildes eingeordnet, z.B. wenn ein Text aussieht wie ein Gesetz, die Auswirkungen eines Gesetzes hat und wie ein Gesetz erlassen wird, ist es ein Gesetz. Diese Ententheorie scheint übrigens ein Phänomen des öffentlichen Rechts zu sein, da wir damit am Donnerstag im öffentlichen Recht-Rep erneut konfrontiert wurden.

 

Morgen beginnt für uns der Klausurenkurs. Unsere Ziele: Durchhalten und Abgeben. (Müsste gehen, ist ja nur Strafrecht ;-)

 

Die Ergebnisse aus dem ersten Teil der vergangenen Woche findet Ihr hier.

 

Bielefeld, 16.05.2014

Schneller als gedacht - Woche 4 Repetitorium

Fazit

 

  1. Das GmbH-Recht ist gar nicht mal so schlimm, wie wir dachten.
  2. Unsere Zeitplanung im Rahmen der Grundrechte war zu großzügig; Vorziehen war möglich.
  3. Es gibt im Sommersemester zu viele Feiertage.

 

Schon wieder ein Feiertag. Und so langsam kommt es uns vor, als würde dieses Semester nur aus Feiertagen bestehen. Jedes Mal, wenn man an einem Feiertag doch etwas tun möchte, wird man von Freunden, Familie und Bekannte gleich schief angeguckt. "Leute, wir sind in der Examensvorbereitung!"

 

Mit dem GmbH-Recht sind wir an einem Tag gut vorangekommen. Die anfängliche Sorge mit dem Gesellschaftsrecht für immer auf Kriegsfuß zu stehen, hat sich zwar verflüchtigt, Freunde werden wir jedoch nicht mehr werden.

 

Grundrechte mögen wir bisher, was aber auch daran liegen kann, dass wir diese Woche nur die "leichteren" Grundrechte durchgenommen haben. Nächste Woche wollen wir uns mit allen Grundrechten befasst haben.

 

Übrigens mussten wir dazu übergehen, wöchentlich nach neuen (und vor allem freien) Seminarräumen zu suchen. Unsere Liste vom Anfang war schon nicht mehr aktuell.

 

Bielefeld, 09.05.2014

So schlimm ist Staatsorga dann doch nicht - Woche 3 Repetitorium

Fazit:

  1. Keine Angst vor Staatsorganisationsrecht!
  2. Ipsen und Degenhart ergänzen sich gut.
  3. Sucht Euch bei sonnigem Wetter besser Räume ohne Fenster.

 

 

Auch diese Woche war durch einen Feiertag verkürzt. Trotzdem, aber auch weil wir schon ein gutes Vorwissen hatten, konnten wir die Materie innerhalb von 4 Tagen (Tage dauerten aber nur bis 15 Uhr) gut auffrischen.

 

Rückblickend betrachtet ist Staatsorganisationsrecht auch in der Fallbearbeitung kein Thema, dem mit voller Angst entgegen geblickt werden muss. Überraschenderweise hatten wir beide nur AHA-Effekte. Das Spukgespenst "Begründetheit" füllt sich mit einem Grundverständnis vom Öffentlichen Recht wie von selbst. Also an alle Erstsemester: Verzagt nicht, die Einsicht wird kommen!

 

Insgesamt hat die kurze Woche uns gut getan. Wir konnten ein wenig Sonne tanken, ein bisschen entspannen und schauen voller Zuversicht und neuer Motivation in die nächste Woche.

 

Bielefeld, 25.04.2014

... - Woche 2 Repetitorium

Fazit

  1. Examensvorbereitung und Arzttermine passen nicht zusammen.
  2. Sollte es doch vorkommen (Arzttermin), dann sollte man sich ein Thema in die Woche legen, das nur der reinen Wiederholung dient. 
  3. Feiertage müssen bei der Planung beachtet werden.

Insgesamt war die Woche aufgrund der Feiertage und aufgrund von Arztterminen sehr kurz. Trotzdem haben wir so einiges geschafft, was aber nur daran liegt, dass wir uns schon im dritten Semester sehr gut mit dem strafrechtlichen Stoff rund um die Vermögensdelikte und dank Rengier auseinandergesetzt haben. Dadurch handelte es sich in dieser Woche um reine Wiederholung.

Obwohl die kommenden Feiertage die Vorbereitungen schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt unterbrechen (im Grunde müssen Feiertage eingehalten werden), kommen diese uns doch sehr gelegen, da wir unseren anderen Verpflichtungen nachgehen können.
Außerdem werden wir uns mit Büchern zum Gesellschaftsrecht etwas die Zeit vertreiben, damit wir nächste Woche nicht ganz unvorbereitet dem nächsten großen Themengebiet entgegen gehen.

 

Bielefeld, 18.04.2014

Vertraue nie einem Kaufmann! - Woche 1 Repetitorium

Fazit:

  1. Eine Woche kann ganz schön lang sein.
  2. Die Bedenken bezüglich der zeitlichen Planung haben sich nicht bewahrheitet.
  3. Wir haben eine hilfreiche Strategie der Herangehensweise entwickelt.
  4. Man kann innerhalb einer Woche auch Themen verstehen und lernen, von denen man vorher wenig bis gar nichts wusste.
  5. Wir freuen uns auf Abwechslung!

Am Sonntagabend hatten wir noch keine Ahnung, welche Materialien wir mitnehmen sollen, ob wir einen Laptop brauchen oder nicht, hätten beinahe das Gesetz vergessen und fühlten uns wahnsinnig unorganisiert. Wir kürten "Das wird schon" zu unserem Examensmotto.

Doch es kam gar nicht so schlimm wie wir dachten.

 

Am Montag überlegten wir uns, wie wir uns dem Thema generell nähern wollen. Unser Plan sieht jetzt folgendermaßen aus:

  • Als erstes lesen und besprechen wir die einschlägigen Normen des Tages.
  • Die Materialien, die wir schon haben (Skripte, Lehrbücher, Vorlesungsfolien aus vorherigen Semestern und Unterlagen aus dem online gestellten Repetitorium Münster-Bielefeld, Online-Kommentare), teilen wir untereinander auf und werten diese aus bzw. fassen sie zusammen. In diesem Schritt arbeiten wir getrennt. Meistens nimmt er den größten Teil des Tages in Anspruch.
  • Anschließend vergleichen und fügen wir unsere erarbeiteten Ergebnisse zusammen. Dabei entsteht eine Art Skript. Hierbei diskutieren wir nochmal gewisse Dinge, die entweder nicht so leicht verständlich sind oder Meinungsstreitigkeiten.
  • Abschließend lösen wir einen Fall zu diesem Thema.
  • Samstags lösen wir nun immer einen großen abschließenden Fall.

 

Von Dienstag bis Freitag besuchten wir regelmäßig die Vorlesungen (jeden Tag von 10-12 Uhr) zum Zivilrecht- und Öffentlichen Recht-Repetitorium. Was wir daran besonders schätzen ist, dass wir parallel zu unserem Plan ein weiteres Rechtsgebiet wiederholen. So bleibt unsere wöchentliche Vorbereitung nicht ganz eintönig.

 

Insgesamt war die Woche sehr anstrengend, was aber auch daran liegt, dass wir davor nicht wirklich was über das Handelsrecht wussten. Mittlerweile können wir sämtliche Meinungsstreitigkeiten und Begrifflichkeiten zuordnen und anwenden.

Dass wir die ganze Woche ein und dasselbe Rechtgebiet durchnehmen ist einerseits zwar sehr schlauchend, andererseits ist es aber auch wirklich hilfreich, da man im Stoff "drin ist" und nicht umdenken muss. Außerdem ersehnt man sich dann immer die nächste Woche herbei (und das ganz unabhängig vom Rechtsgebiet). Trotzdem kam einem die Woche verhältnismäßig lang vor und wollte kein Ende nehmen.

 

Ein Tipp für alle "Nicht-Bib-Lerner" (aus Bielefeld): Die Galerie ist zu laut und die Tische zu klein (für zwei Schönfelder, zwei Laptops und zwei Lehrbücher). Die Tische auf S2 etc. und T3 etc. sind zwar groß genug, aber die Hocker sind für längere Lernsessions nicht geeignet. Sucht Euch dafür leerstehende Seminarräume, die könnt Ihr ganz einfach im ekVV finden. Einziges Manko: Man muss alle zwei Stunden umziehen. Aber das nehmen wir gerne hin und bekommen so auch unser tägliches Sportprogramm aufgefüllt ;).

 

Einen Teil unserer Arbeitsergebnisse findet ihr auf unserer Seite!

 

Bielefeld, 11.04.2014

Neuigkeiten

Unsere Homepage baut sich durch unser Rep auf und ist daher jetzt vollständig!

Das Examen ist geschrieben (!) insgesamt gibt es zwar weniger neue Beiträge, aber wir hören noch nicht auf ;-)

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Rubrik eröffnet: Brüssel

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Eilmeldung

Das JPA Hamm lässt keine Verwaltungspraktika in privat organisierten Institutionen zu, auch nicht wenn sie öffentliche Aufgaben wahrnehmen!

Merkblatt unter Praktikumsberichte

Neuster Stand: Auschwitz-Prozess

Die Nebenkläger verlangen die Ladung eines bereits verurteilten SS-Wachmanns Oskar Gröning, der zur gleichen Zeit wie der Angeklagte in Auschwitz eingesetzt worden war. Dieser könnte mangels Rechtskräftigkeit seines Urteils sich auf ein Aussageverweigerungsrecht stützen.

Weiterhin kündigte die Verteidigung an am 29.04. eine Aussage des Angeklagten zu verlesen.

Es wird ebenso keine Reise in die USA geben um weitere Überlebende zu vernehmen.

 

15.04.2016

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© Franziska Wiesner & Michaela Wördehoff