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Allgemeine-Einträge

Die allgemeinen Blogeinträge aus der vergangen Zeit haben wir hier für Euch in chronologischer Reihenfolge aufgeführt. Auf den anderen Seiten findet Ihr die Blogeinträge zu den einzelnenRepetitoriums-Wochen.

Irreversible Entscheidung gefallen!

Es stellte sich die Frage, wie wir unsere Examensvorbereitung gestalten wollten.

Endlich ist die Entscheidung gefallen.

 

Ab April werden wir nun eine Mischung aus Unirep und eigenem Rep zur Prüfungsvorbereitung nutzen. Die Entscheidung war nicht leicht, aber schlussendlich die einzige Möglichkeit das Rep nach unseren Wünschen zu gestalten.

 

Wir haben uns aus folgenden Gründen gegen ein kommerzielles Rep entschieden:

Ein kommerzielles Rep war uns einfach zu teuer. Außerdem gab es nur die Möglichkeit ein Komplettpaket zu buchen, was wir insbesondere für die Fächer BGB AT, Strafrecht und Verfassungsrecht nicht brauchen. Die Möglichkeit intensiviert Nebengebiete zu behandeln (wo auf jeden Fall unser Defizit liegt) bestand nirgends. Weiterhin haben wir eine Abneigung gegen zu viel "Fall-Gelöse" und vorgekautem Stoff. Deswegen fiel dann das kommerzielle Rep ziemlich schnell weg.

 

Auch das Unirep überzeugte uns nach Probehören nicht in allen Bereichen, war doch einiges wie eine ganz normale Vorlesung aufgebaut. Teilweise wiederholten sich auch Vorlesungen aus dem Grundkurs mehr oder minder eins zu eins. Deswegen haben wir uns für einen Mischmasch aus Unirep und eigenem Rep entschieden.

 

Unter dem neuen Punkt Jahresplan Examensvorbereitung werden wir nach und nach unseren Jahresplan für Euch online stellen und wöchentlich den Plan auf seine Einhaltbarkeit evaluieren.

 

Bielefeld, 06.02.2014

Achtung: Seminar!

Früher viel stärker ausgeprägt als heute, ist die Teilnahme an Seminaren. Man kann sie zwar umgehen, aber sie sind nicht nur hilfreich für die bevorstehende Schwerpunkthausarbeit, sondern man kann auch einige Leistungsnachweise erwerben z.B. Großer Grundlagenschein.

 

Wir haben mittlerweile schon drei Seminare besucht und vielseitige Erfahrungen damit gemacht ;-).

 

Die Frage, die sich anfangs immer stellt:

 

Wie finde ich das perfekte Seminar?

 

Als erstes sollte man sich im Klaren darüber sein, in welche Richtung das Seminar gehen soll. Bevorzugt man eher öffentlich-rechtliche Themen, dann geht man natürlich in ein öffentlich-rechtliches Seminar. (1) Seminare sind aber auch oft interdisziplinär und/oder rechtsgebietsübergreifend. Deswegen findet man auch dort leicht Themen, die einen interessieren.

Dann verschafft man sich einen Überblick über die angebotenen Seminare. In Aushängen, auf den Lehrstuhlseiten, im Vorlesungsverzeichnis oder im Sekretariat des Lehrstuhls findet man dann die Themenlisten. (2) Ist ein Thema darunter, das einen interessiert? Würde man sich mit diesem Thema mehrere Wochen auseinandersetzen? Gibt es Material zu diesem Thema? Sind es vielleicht auch mehrere Themen, auf die ich im Zweifel ausweichen kann? Dann kann das Seminar schon mal in die engere Auswahl mit aufgenommen werden.

Um das perfekte Seminar zu finden, müssen auch die äußeren Umstände passen. (3) Dabei stehen folgende Fragen im Mittelpunkt:

Wer ist der Veranstalter des Seminars? Kenne ich diese Person? Wenn nicht, hat wer Erfahrungen mit dem Lehrstil der Person? Wichtig zu wissen ist es, dass manche Veranstalter leider nicht alle Meinungen zulassen. Deswegen sollte in Erfahrung gebracht werden, inwieweit eine wissenschaftliche Diskussion zustande kommen kann.

Wer sind die Teilnehmer des Seminars? Es bringt nichts das tollste Thema oder einen guten Veranstalter zu haben, wenn kein tatsächliches Interesse an dem Diskurs und der Thematik besteht, sondern nur nach Leistungsnachweisen gestrebt wird. Einen ersten Eindruck kann man sich oftmals bei der Vorbesprechung, bei der man möglichst dabei sein sollte, verschaffen.

Wann und wo findet das Seminar statt? Bin ich bereit dazu zwei Tage hintereinander mich jeweils zehn Stunden mit der Thematik zu befassen? Möchte ich lieber ein wöchentliches Seminar besuchen? Sind Kosten mit dem Seminar verbunden, weil es nicht in der Universität stattfindet?

Wann wird die Seminararbeit geschrieben? Habe ich genug Zeit, diese anzufertigen? Vernachlässige ich nicht nebenbei mein Studium? Kann ich den Zeitaufwand überblicken?

 

Wenn Du mit gutem Gewissen, alle Fragen zu Deiner Zufriedenheit beantworten konntest, dann herzlichen Glückwunsch: Du hast das perfekte Seminar gefunden!

 

Achso: Hast Du Dein Traumseminar gefunden, dann beeile Dich! Die Seminarthemen sind immer schnell vergriffen!

 

Bielefeld, 30.01.14

Notfall-Plan: Fit für Klausuren in einer Woche

Hierbei müsst Ihr auf jeden Fall beachten, dass es sich um einen NOTFALL-Plan handelt! Ein stetes Nachbereiten des Vorlesungsstoffes während des Semesters, erleichtert die Klausurvorbereitung erheblich.

Der Plan hilft nur, wenn der Dozent die Klausurinhalte eingeschränkt hat oder es sich um ein nicht weitreichendes Themengebiet handelt.

  1. Höre Dich um, ob der Klausurstoff vom Dozenten bereits eingeschränkt worden ist und konzentriere Dich dann nur auf diese Teilbereiche. ( ca. 1 Tag bzw., wenn Du die Vorlesung regelmäßig besucht hast, kannst Du diesen Schritt auslassen)
     
  2. Suche Dir ein bis zwei Skripte zu den Themen raus und arbeite diese konzentriert und auf die eingeschränkten Bereiche hin durch, damit Du dir einen Überblick dazu verschaffen kannst. (ca. 1 Tag)
     
  3. Schaue Dir die Vorlesungsfolien an. (Hat der Dozent Schwerpunkte gesetzt?) Gehe noch mal alle Fälle durch, die in den Tutorials zur Veranstaltung besprochen worden sind. (ca. 1 Tag)
    Achte dabei auf die Probleme (mache dir eine Liste) und in welchen Fallkonstellationen diese auftreten.
     
  4. Probleme, die Du noch nicht verstanden hast, arbeite am besten anhand eines Lehrbuchs (Deines Vertrauens) durch. (ca. 1 Tag)
     
  5. Suche zu diesen Problemen, weitere Fälle oder Zeitschriftenaufsätze heraus und arbeite diese durch. (ca. 1 Tag)
     
  6. Wiederhole den Stoff noch ein paar Mal und die Klausur müsste auf jeden Fall bestanden sein (ca. 1 -2 Tage)

 

myJurazone wünscht viel Erfolg für die Klausuren!

 

Bielefeld, 20.01.14

Qual der Wahl: Welches Repetitorium nehmen wir nur?

Es geht in die heiße Phase und mit dieser kommt auch die Frage auf, wie die beste Vorbereitung auf das erste juristische Examen aussehen kann.

 

Eins ist sicher: Repetitorium? JA! - Aber welches?

 

Uni-Rep

 

Pro: preisgünstig; Profs sind später auch die Prüfer; Klausurenkurs; bekannte Umgebung; Bibliothek direkt vor Ort; Vorlesungen über die Woche verteilt; kleine Gruppen

 

Contra: evtl. keine Unterschiede zwischen Vorlesung und Rep-Kurs; weniger Zeit um individuell nachzuarbeiten, da Woche voll gepackt; fraglich ob Stoff auf Examen zugeschnitten

 

Kommerzielles Rep

 

Pro: Stoff auf Examen direkt zugeschnitten; kompaktere Kurse; aufbereitete Materialien; psychologischer Effekt: Ich zahle, also lerne ich; Praktiker als Dozenten; Rechtsprechungszeitschriften inklusive/Sonderkonditionen

 

Contra: teuer; Praktiker als Dozenten; zu wenig verstehen, mehr auswendig lernen; man muss trotzdem wegen der Bibliothek in die Uni; nur Sonderkonditionen für die Skripte (trotz 150-170€ Kursgebühr/Monat)

 

Die nächsten zwei Wochen werden wir nun im Uni-Rep und im kommerziellen Rep (Alpmann/Schmidt und Jura intensiv) Probe hören. Unsere Entscheidung folgt spätestens Ende Januar.

 

Bielefeld, 14.11.13

Mündliche Prüfung: Mulmige Gefühle, aber eine lohnende Erfahrung

Am 06.11.13 fand im Landgericht Bielefeld die mündliche Prüfung zur ersten juristischen Prüfung für vier Kandidaten statt.
Im Wege unserer Examensvorbereitung und auf Einladung des Prüfungsvorsitzenden, sind wir gestern Zuhörer gewesen. Auch wenn unsere Prüfung noch gut anderthalb Jahre entfernt ist, hatten wir ein mulmiges Gefühl, als wir den Raum betraten.

 

Im ersten Teil der Prüfung hält jeder Prüfling einen zuvor vorbereiteten (Zeitrahmen: 1h) 12-minütigen Vortrag zu einem Fall aus einem Rechtsgebiet, das einem drei Wochen im Voraus mitgeteilt wird. Wer jetzt schon die ersten Bedenken hat, ob die Zeit für die Vorstellung eines kompletten Examensfalles ausreichend ist, können wir beruhigen. „Seitdem ich angefangen habe, werden die Vorträge immer kürzer. Es ist mir nur einmal passiert, dass ein Prüfling die 12 Minuten nicht eingehalten hat“, erklärte uns der Prüfungsvorsitzende. Alle Prüflinge bekommen immer den gleichen Sachverhalt und müssen diesen nacheinander und allein vor der Prüfungskommission (die anderen Prüflinge befinden sich dann immer noch in ihrer Vorbereitungszeit) vortragen. Interessanterweise waren gestern die Lösungen doch sehr unterschiedlich.

Nach einer kurzen Pause kam es dann zu dem Prüfungsgespräch. Alle drei Rechtsgebiete werden 45 min lang anhand eines Falles abgefragt. Dabei stellt allein der zuständige Prüfer aus dem jeweiligen Fachgebiet reihum die Fragen. Diese Gesprächssituation war viel lockerer als der Vortrag und angenehmer als wir erwartet hatten. Außerdem stellten wir fest, dass wir sogar die meisten Fragen ebenfalls hätten beantworten können. Meist sind die Fragestellungen der Prüfer auch sehr zielführend.

 

Im Nachhinein ist uns bewusst geworden, dass es sehr hilfreich ist, dass man vor der Prüfung mitgeteilt bekommt, wer in der Prüfungskommission sitzen wird, da die Prüfer (speziell die Professoren) ihre Präferenzen in die Prüfung mit einfließen lassen.
Vor der ernsthaften Examensvorbereitung sollte man sich auf jeden Fall eine mündliche Prüfung anhören, da man zu diesem Zeitpunkt noch die nötige Distanz zu der Prüfungssituation hat, aber auch schon in der Lage ist, die Fälle und Fragen nach ihrem Schwierigkeitsgrad einzuschätzen.

 

Bielefeld, 07.11.13

Neuigkeiten

Unsere Homepage baut sich durch unser Rep auf und ist daher jetzt vollständig!

Das Examen ist geschrieben (!) insgesamt gibt es zwar weniger neue Beiträge, aber wir hören noch nicht auf ;-)

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Eilmeldung

Das JPA Hamm lässt keine Verwaltungspraktika in privat organisierten Institutionen zu, auch nicht wenn sie öffentliche Aufgaben wahrnehmen!

Merkblatt unter Praktikumsberichte

Neuster Stand: Auschwitz-Prozess

Die Nebenkläger verlangen die Ladung eines bereits verurteilten SS-Wachmanns Oskar Gröning, der zur gleichen Zeit wie der Angeklagte in Auschwitz eingesetzt worden war. Dieser könnte mangels Rechtskräftigkeit seines Urteils sich auf ein Aussageverweigerungsrecht stützen.

Weiterhin kündigte die Verteidigung an am 29.04. eine Aussage des Angeklagten zu verlesen.

Es wird ebenso keine Reise in die USA geben um weitere Überlebende zu vernehmen.

 

15.04.2016

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© Franziska Wiesner & Michaela Wördehoff